Sonntag, 17. April 2011

Ich hab da mal 'ne Frage . . .

Es geht um das Schreiben von Rezensionen. Und nun möchte ich einfach mal von Euch wissen, wie Ihr das macht.

Ich bin eine Spontanschreiberin, aus dem Bauch heraus. Ich mache mir keine Notizen, schreib nichts vorab in Kladde, sondern setze mich an den PC, mache einen neuen Post auf und los gehts. Meistens, kurz nachdem ich das Buch beendet habe. Dafür brauche ich ca. 30 bis 45 Minuten, selten länger, eher kürzer. Dann wird noch ein wenig gefeilt und ausgebessert, das Rechtschreibprogramm durchgejagt und gut ist.

Wie ist das bei Euch? Macht ihr Euch während des Lesens Notizen, kleben in Eurem Buch unendliche Mengen Post-Its, oder habt ihr parallel einen Notizblock oder gar ein Diktiergerät dabei? Und wann schreibt Ihr eure Rezi? Buch zu -  Rezi los, oder erstmal ein paar Stunden oder Tage sacken lasse?

Gebt Ihr den Inhalt per Klappentext wieder, oder lieber eine kleine Einleitung zum Buch mit Euren eigenen Worten? Oder womöglich beides?

So, mehr möchte ich garnicht wissen. Einfach nur mal so.
Bin gespannt, was dabei rumkommt.

Liebe Sonntagsgrüße, Eure Petra

Kommentare:

  1. Ich machs genau wie du: Buch zuklappen, Word doc öffnen und lostippseln. Ich gebe meistens knapp das erste Viertel des Buches mit meinen eigenen Worten wieder. Ich finde, da kommt schon eine persönliche Note in die Inhaltsbeschreibung. Ich mache mir keine Notitzen, meine Eindrücke zu einem Buch sind meistens noch ganz frisch und ich versuche eher meine Stimmung mit Worten einzufangen, die das Buch bei mir ausgelöst hat. Ich schreibe wirklich gerne Rezensionen! :-)

    LG
    Kathi

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  2. Hallo Petra,

    na, dann versuche ich mal, deine Fragen zu beantworten.
    Ja, ich habe ein Buch, in das ich mir während des Lesens Notizen mache. Manchmal sind es Formulierungen, die mir durch den Kopf schießen oder bestimmte Wörter und Begriffe, die eine Stimmung oder einen Charakter besonders gut beschreiben. Oder auch Dinge, die mich stören - das kann inhaltlich oder stilistisch sein. Ebenso Dinge, die ich besonders mochte: gewisse Situationen, Formulierungen oder Stimmungen. Zusammengefasst: alle Eindrücke, die mir während des Lesens in den Kopf kommen, schreibe ich schnell in dieses Buch. Danach darf ich sie dann wieder vergessen und den Kopf leer machen für das, was noch kommt.
    Dabei kann es auch durchaus sein, dass ich meine Rezensionen dann schreibe, ohne ins Buch zu schauen oder ohne die notierten Formulierungen zu benutzen. Aber solange ich sie nicht notiere, drehen sie immer noch wild durch meinen Kopf und ich bin nicht frei im Denken.
    Das Schreiben der Rezension selbst geht dann meistens recht fix, man entwickelt ja doch eine gewisse Routine. Auf der einen Seite ist das gut, so wird der eigene Stil deutlich, andererseits wünsche ich mir manchmal aber auch neue Einfälle.

    So, meine 5 Cent...

    Liebe Grüße
    Ailis

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  3. Ach, die Hälfte vergessen!
    Also: die Rezension schreibe ich immer gleich, um beim nächsten Buch keine Gedanken ans "alte" haben zu müssen.
    Klappentexte gebe ich nie wieder, den Inhalt fasse ich in wenigen Worten selbst zusammen.

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  4. Hallo Petra,

    ich mache mir während des Lesens Notizen auf Zettel und schreibe gleich nach dem Ende des Buches meine Rezi, damit ich noch in der Stimmung des Gelesenen bin.

    Den Inhalt gebe ich meist mit meinen eigenen Worten wieder; Ausnahmen sind Bücher, die mir überhaupt nicht gefallen haben, da nehme ich dann einfach den Klappentext und stecke meine ganze Energie in die darauf folgende Bewertung, also in den Verriss.;)

    @Ailis:
    "Aber solange ich sie nicht notiere, drehen sie immer noch wild durch meinen Kopf und ich bin nicht frei im Denken."

    Genauso ging es mir am Anfang meiner Bloggerzeit, als ich mir noch keine schriftlichen Notizen zum Gelesenen gemacht habe. Allerdings nervt mich langsam meine "Zettelwirtschaft" und ich sollte mir endlich einmal ein Notizbuch anschaffen...

    Viele Grüße,
    Anja

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  5. Ich mache es genauso wie du! Am liebsten so schnell wie möglich nachdem ich das Buch zugekappt habe. Ich schreibe als kurze Inhaltsangabe den Klappentext oder die Kurzbeschreibung von Amazon und dann ganz von vorne meinen eigenen Inhalt und meine Meinung dazu. Nebenher notieren tu ich micr nichts....da lese ich lieber weiter ;)
    Liebe Grüße
    Martina

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  6. Eintrag via Facebook von
    Anke Hüls

    Da es mir nicht gelingt, den Kommentar auf Deinem Blog zu veröffentlichen, nun eben an dieser Stelle:

    Ich habe die gleiche Vorgehensweise wie Du. Ich schreibe die Rezension meistens kurz nach Ende des Buches, also unter dem Eindruck, den das... Buch bei mir hinterlassen hat.
    Mehr Zeit lasse ich mir, wenn sich ein Buch erst mal setzen muss, weil es mich die Geschichte stark mitgenommen hat oder aber weil ich mir nicht sicher bin, wie ich es bewerten soll.

    Ich mache mir keine Notizen während des Lesens, schreibe also auch aus dem Bauch heraus.

    An einer Rezi sitze ich ebenfalls zwischen 30 und 45 Minuten. Ich verfasse eine eigene kurze Zusammenfassung des Inhalts, um die Geschichte noch mal Revue passieren zu lassen. Zudem dient das für mich als Einstimmung auf die eigentliche Rezi und hilft mir dabei, meine Gedanken zu sammeln.

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  7. Hallo Petra,

    bei mir ist es ganz unterschiedlich. Ich habe einen Block in Reichweite, für den Fall, dass ich mir Notizen machen will. Aber nicht bei jedem Buch kommt dieser Block tatsächlich zum Einsatz. Rückblickend glaube ich sogar, dass er eher dann zum Einsatz kommt, wenn ich etwas auszusetzen habe ... manchmal notiere ich aber auch Seitenzahlen, wenn ich einen Satz schön fand.

    Es kommt vor, dass ich eine Rezension schreibe, auch ohne die Notizen dazu zu holen oder ohne überhaupt welche gemacht zu haben.

    Die Rezension schreibe ich nachdem ich das Buch gelesen habe (ggf. am nächsten Tag), aber bevor ich gedanklich schon in einer neuen Geschichte fest stecke. Die Eindrücke sollen ja noch "frisch" sein.

    Die Inhaltsangabe beschreibe ich mit eigenen Worten.

    So ... das war's :-)

    Lieben Gruß.

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  8. Also, ich hab eine Vorlagen-Datei als TXT. Weil ich ja meine Rezis nicht nur im Blog veröffentliche. Meistens schreib ich da das Grobe schon rein während ich das Buch lese. Also Titel und Autor, Inhaltsangabe vom Verlag, Link zur Leseprobe, Angaben zum Buch.

    Während des Lesens mach ich mir selten Notizen. Ich wollte mir zwar immer mal nette Zitate rausschreiben... aber... ja. Das hab ich seither etwas hängen lassen.
    Momentan sieht es eher so aus, dass ich eine Rezi erst schreibe, wenn ich Zeit habe. Da kann es dann schon ein paar Tage her sein, dass ich das Buch gelesen habe.
    Hat seine Vor- und Nachteile. Vorteile, weil sich das Geschehen dann erst mal setzt. Ich kann das Buch sozusagen auf mich wirken lassen und ich fasse dann auch wirklich das Wichtigste und für mich Beeindruckenste zusammen.
    Nachteil, weil man halt auch Sachen vergisst.

    Ich doktore dann selten noch an Rezis rum. Klar, wenn ich noch Rechtschreibfehler entdecke oder so was. Aber nicht vom Sinn her.
    Hab mir auch angewöhnt, dass ich den ersten Absatz dazu nutze die Geschichte noch mal grob zusammen zu fassen. Zumindest den Anfang, dass man (abgesehen von der offiziellen Inhaltsangabe, die doch manchmal etwas mau ist) weiß worum's geht, was einen erwartet. Dann immer einen Satz, ob's ein Teil einer Reihe ist und wenn ja welcher. Nervt mich furchtbar, wenn ich ein Buch anfange und merke "Moment, gab's da schon vorher nen Teil?".
    Ja und dann versuche ich mich immer zum Schreibstil zu äußern und eben meine Eindrücke. Zusätzlich soll's bei mir kurz sein und neugierig machen. Ich rezensiere nicht, damit man später das ganze Buch kennt und vielleicht nicht selbst lesen muss/will/braucht.

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  9. Liebe Petra,m
    das mach ich ganz genauso wie du :) Total aus dem Bauch raus. Ganz am Anfang hab ich vorher schriftlich was gemacht, aber irgendwie klappt das aus dem Bauch raus besser :) die Inhaltszusammenfassung mache ich mit eigenen Worten und benutze nicht den Klappentext :) Möchte ich irgendwie so ;)
    Grüßle Caro

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  10. Hallo Petra :-)
    Ich habe ein Kladdeheft, in dem ich während des Lesens mir Notizen reinschreibe. Oft schreibe ich auch Sätze, die mir beim Lesen einfallen, spontan, aus dem Bauch heraus, wie es mir gerade durch den Kopf schießt. So entstehen schon manchmal mehrere Seiten (ist oft richtig reingekra..., dass ich selbst überlegen muss, was ich da geschrieben habe. Da ich nicht immer gleich die Zeit habe um die Rezensionen zu verfassen, setze ich mich an bestimmten Tagen oder wie ich mich gerade innerlich fühle hin, blättere noch einmal durch das Buch, lese meine Notizen dafür und dann heißt es: Frei weg. Ich stelle mir dann immer vor, ich müsste ein Exposé schreiben. Das ist für so eine Art Übung (für später :-) lach)........
    Aber wie gesagt, sehr viel aus dem Bauch heraus.
    So und nun Gute Nacht

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  11. Hallo Petra!

    Bei mir ist das ganz unterschiedlich. Mal mache ich mir Notizen mal nicht. Mal schreibe ich sofort nach auslesen des Buches die Rezi, mal erst ein paar Tage später. Ich nehme meist den Klappentext für die Inhaltsangabe, weil ich immer angst habe, bei meiner eigenen Inhaltsangabe zu viel zu verraten. Du siehst also, dass es bei mir sehr unterschiedlich ist.

    Liebe Grüße Jana

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  12. Hi,
    Notizen mache ich mir keine, höchstens wenn mir ein Klasse Zitat auffällt schreib ich mir es schnell raus, ich finde es ja sonst nicht wieder ;)

    Meist schreib ich meine Rezension ein paar Tage später. Ich leg das Buch beiseite, und lese gleich ein Neues oder mache was anderes. Selten habe ich sofort Zeit und Lust die Rezi zu schreiben. Bislang habe ich noch keine Notizen gebraucht. Meist blättere ich noch mal durchs Buch, aber das wars dann auch.

    Was den Inhalt angeht bevorzuge ich eine persönliche Zusammenfassung von mir, dann weiß ich auch gleich, ob ich mit dem Buch gut klar kam. Manchmal weiß ich einfach nicht, wie ich es zusammenfassen soll, dass ist oft schon ein Hinweis, dass die Geschichte verworren war. Wenn ich gar nichts zusammenkriege nehme ich dann den Klapptext.

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  13. Hallöle,

    erstmal finde ich es interessant wie andere Rezensionen schreiben ;-)
    Ich selber schreibe eine Rezension generell nachdem ich das Buch fertig habe, da sind meine Eindrücke noch frisch und nicht überlagert von irgendetwas anderem, zum Beispiel dem nächsten Buch. Ich habe mir angewöhnt den Rückentext abzuschreiben, wenn da genug inhaltliches drin ist bleibt es dabei, wenn wie bei manchen Thrillern nur wie soll ich es sagen der Leser selber angesprochen werden soll und rein gar nichts von der Geschichte verraten wird, versuche ich die ersten etwa 50 bis 100 Seiten zusammenzufassen, kommt darauf an wie viele Seiten das Buch hat.Ich brauche höchstens eine halbe Stunde ;-)Notizen während des Lesens mache ich mir nicht. Ich mag keine Ablenkung während des Lesens und kann mich so voll auf die Geschichte einlassen

    LG Natalie

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  14. Rezensionen schreibe ich semi-spontan. Keine Kladde, dafür Stichwörter und markierte Passagen beim Lesen.
    Ich schreib immer nur den Klappentext ab und sag dann gegebenen falls, dass der nicht sehr akkurat ist. Denn Inhaltsangaben sind nicht so meine Stärke ;) LG, Katarina

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  15. Uupppsss, mit so vielen Antworten hatte ich jetzt garnicht gerechnet . . . wow. Aber natürlich freue ich mich nun umso mehr, dass ihr mir so zahlreich geantwortet habt. Vielen Dank schonmal dafür. Es ist wirklich sehr interessant, wie ihr das Schreiben der Rezensionen so handhabt. Und es ist ja wirklich alles dabei von sofort schreiben bis Tage später, ob mit Notizen oder eher ohne. Ich bin beeindruckt. Auf jeden Fall steckt in jeder einzelnen Rezemsion jede Menge Sorgfalt und Mühe, und die muß man anerkennen.

    So, nun hab ich genug eurer heute hoffentlich überall sonnigen wertvollen Zeit gestohlen. An alle fleißigen Schreiberlinge meinen herzlichen Dank und liebe Grüße, Eure Petra

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  16. Hallo Petra!

    Die Frage wollte ich eigentlich auch in meinem Blog stellen, aber du warst schneller und hast mir Arbeit abgenommen. ;-)

    Mit dabei ist immer mein Notizblock, der mit Notizen und Zitaten beschrieben wird (damit ich ja nichts vergesse *g*).

    Meistens habe ich auch gern ein paar Stunden Abstand von dem Buch, bevor ich mich ans Schreiben mache.

    Inhaltsangabe schreibe ich in 99% der Fällen selber, außer, der Klappentext ist total zutreffend oder ich habe viele Buchbewertungen zu schreiben.

    Zeitmäßig brauche ich meistens dafür ab 1 Stunde aufwärts, aber meine Rezensionen sind ja auch ausführlich gehalten. *lol*

    Liebe Grüße,
    Sabine

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  17. Hallo Sabine, auch dir vielen Dank. Beim nächsten Mal bist du bestimmt schneller . . . In der Tat, deine Rezis sind, glaube ich, mit die ausführlichsten. Dagegen halte ich mich ja meistens sehr zurück.
    LG Petra

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