Montag, 28. Februar 2011

"Verfahren" von Ludwig Laher

177 Seiten
ISBN 9783852186801
Haymon-Verlag
Preis: 19,90€
gebundene Ausgabe


Asyl, ein Wort, bei dem man sich eigentlich nicht wirklich klar machen kann, was Menschen aushalten und ertragen müssen, wenn sie Asyl beantragen. Egal, aus welchem Grund sie ihr Land verlassen.
Ludwig Laher gibt dem Leser hier Einblick in das verwirrende Reich der Bürokratie.
Er berichtet von verschiedenen Fällen, von Menschen, die um Asyl bitten.

Jelena ist eine von ihnen. Sie kommt aus dem Kosovo, ist dort schrecklicher Gewalt und Zerstörung ausgeliefert gewesen, hat mehrmals versucht, sich umzubringen, und hofft nun auf Asyl in Österreich.
 Doch in der Händen der Bürokratie gefangen, geht es nicht so, wie sie sich das erhofft hatte. Das Wirrwarr der Paragraphen erschlägt einen förmlich, inkompetente Dolmetscher, die ihren Job mehr schlecht als recht machen, verwirren das ganze Verfahren nur noch mehr.
Allein wegen verbaler Mißverständnisse kommt es oftmals zu Ablehnung von Anträgen, und selten gibt sich jemand die Mühe, diese Probleme zu finden und sie entsprechend zu beheben, denn eigentlich gibt es kein direktes öffentliches Interesse daran.
Selbstverständlich gibt es auch Darstellungen von Asylbewerbern, die so widersprüchlich in sich sind, dass selbst dem Laien klar ist, warum der eine oder andere Antrag abgelehnt wird.

Mein Fazit

gut

177 Seiten, von denen ca. die Hälfte mit Bürokratenöstereichisch geschrieben ist, das ist ein Brocken. Ludwig Laher versucht zwar, das Ganze dem Leser durch Beispiele näher zu bringen, allerdings ist das doch schwieriger, als vermutet. Mit schrecklichen Schachtelsätzen, die sich teilweise über eine halbe Seite erstrecken, kommt der Leser kaum zurecht. Manchmal muß ein Satz ein zweites Mal gelesen werden, da der Anfang schon wieder so fern ist und man gerade nicht mehr nachvollziehen kann, um was es doch eigentlich gerade zu Beginn ging. Erschwerend kommt die Amtssprache und deren Abkürzungen dazu, die im hinteren Bereich glücklicherweise in einem Verzeichnis festgehalten werden.

Die Passagen der zu verhandelnden Personen hingegen sind sehr interessant, ihr Handeln durchaus verständlich. Doch es ist fürchterlich, mitzulesen, wie die Bürokratie die Menschen an den Rand der Verzweiflung bringt, und die Antragsteller häufig allein gelassen werden.
Sie lassen uns teilhaben an ihren verschiedenen Schicksalen, die sie zum Fliehen aus ihrer Heimat gezwungen haben. Demütigung und Leid sind häufig dabei im Vordergrund, die Angst, sich bloßzustellen, das Erlebte noch einmal in Gesprächen zu erleben.

Der Autor
Ludwig Laher, geboren 1955 in Linz, studierte Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Salzburg, Dr. phil.; lebt in St. Pantaleon (Oberösterreich). Er schreibt Prosa, Lyrik, Essays, Hörspiele, Drehbücher und Übersetzungen; dazu kommen wissenschaftliche Arbeiten. Mehrere Bücher, bei Haymon: „Selbstakt vor der Staffelei“. Erzählung (1998), „Wolfgang Amadeus junior: Mozart Sohn sein“. Roman (1999), „Herzfleischentartung“. Roman (2001), „So also ist das / So That’s What It’s Like“. Zweisprachige Anthologie (2002), „Aufgeklappt“. Roman (2003), „Folgen“. Roman (2005), „Und nehmen was kommt“. Roman (2007). „Ixbeliebige Wahr-Zeichen? Über Schriftsteller-‚Hausorthographien‘ und amtliche Regel-Werke“ (Studienverlag, 2008). http://www.ludwig-laher.com
Quelle: Haymon-Verlag

Vielen Dank an den Haymon-Verlag und an Nicole Oberdanner vom Marketing, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Samstag, 26. Februar 2011

Lesemarathon - Update





So ihr lieben, endlich bin ich auch daheim angekommen. In der Bahn hatte ich immerhin 10 Minuten, um mich schonmal einzulesen, aber zuhause muß ich erst noch schnell hier und da etwas zum Laufen bringen, einen Cappuccino kochen, es mir gemütlich machen und dann gehts los.


Mein Tagesablauf seit 05.00 Uhr

05.00 Uhr: der Wecker klingelt unaufhörlich, so ein Schiett, aber egal, die Kollegin will ja auch mal in's Bett.

06.00 Uhr: Dienstantritt

09.00 Uhr: Tja, ich wasche Patienten, hab noch nicht gefrühstückt und gleich ist Visite... und Ihr dürft lesen

12.25 Uhr: Prima, gleich sind die Kollegen vom Spätdienst da, um 13.30 Uhr darf ich gehen.

13.47 Uhr: Hetz... hechel...  hoffentlich verpasse ich meine Bahn nicht...

14.01 Uhr: Jaaa geschafft, Buch "Verfahren" aus der Tasche, Seite 33 und los gehts.



14.20 Uhr: Zuhause, erstmal schnell etwas essen, Tochter knuddeln, Katzen schmusen, Leseecke aufpeppen.



15.07 Uhr: Im Chat von Bibliofeles angemeldet, mich startklar gemacht

15.30 Uhr: entspannte Leseposition eingenommen

15.45 Uhr: Ehemann hat schon Feierabend, brignt Kuchen mit... wie nett



16.57 Uhr: Es geht voran, Seite 98, aber ich kaue mich durch

17.00 Uhr: Fragen bei Lovelybooks

3. Welches Buch würdest du am liebsten mal in einer Verfilmung sehen?
Hhmmm, gute Frage... vielleicht etwas von Inge Löhnig, kann ich mir bei jedem ihrer Bücher sehr gut vorstellen

4. Welche sind die 3 schlechtesten Bücher, die du je gelesen hast?
Klonk von Terry Pratchett
Glennkill von Leonie Swann
Bartimäus von jonathan Stroud

18.10 Uhr: Pause, Familie drängelt, müssen noch schnell einkaufen... bis später, bin auf Seite 141, bald geschafft

19.25 Uhr: Einkauf beendet, alles verräumt, GöGa steht in der Küche und kocht... nicht vor Wut, braucht aber Hilfe... typisch Koch... haha



20.05 Uhr: Gekocht, gegessen, alles erledigt, weiter lesen, bald geschafft, dran bleiben!!

21.02 Uhr: Fertig... "Verfahren" von Ludwig Laher gelesen. Rezension gibts erst morgen. Und jetzt mal eben über die Blogs stöbern. Nicht so einfach, weil der Laptop hier vom Ehegatten dauerbesetzt wird... aber der schläft nachher eh auf dem Sofa ein... grins

21.09 Uhr: Fragen bei Lovelybooks

5. Von welchem Buchcover bist du zur Zeit am meisten beeindruckt?
Also, so ganz spontan fällt mir da gerade keins ein

6. Auf welche Neuerscheinung wartest du dieses Jahr am sehnsüchtigsten?
Würde mich über Nachschub von Stephen King freuen, ansosnten offen für alles

21.30 Uhr: Nächstes Buch, "Zirkusschuhe", los gehts



22.52 Uhr: Seite 82, es flutscht, zwischendurch ein Pfirsich-Maracuja-Joghurt mit selbstgemachtem Apfelmus... feines Leckerli



23.17 Uhr: GöGa geht ins Bett

00.19 Uhr: Töchterchen auch... nun sind nur noch die Katzen, die Wüstenrennies und ich auf, und ein bisschen geht noch, jetzt auf Seite 142

 01.08 Uhr: Fragen bei lovelybooks

7. Wie stellst du dir den perfekten Ort vor, an dem du stundenlang lesen könntest?
meine Kuschelsofaecke ist der perfekte Ort, da kann ich stundenlang...

8. Welches Buch hast du schon mehrfach gelesen?
Das Parfum von Patrick Süßkind

01.13 Uhr: Und ein bisschen Sudoku für den Kopf, vielleicht schaff ich ja noch ein Stündchen...



01.59 Uhr: So genug, bei Seite 190 geb ich auf, bin jetzt seit 21 Stunden auf, hatte einen stürmischen Frühdienst, aber einen entspannten Leseabend.

mein Fazit

Lustige Sache, doof, dass ich Dienst hatte, aber egal, hauptsache Spaß.
Gelesen habe ich insgesamt 334 Seiten, "Verfahren" beendet, "Zirkusschuhe" begonnen und nun schon mittendrin. Ist nicht so viel, aber sollte ja auch nicht in Arbeit ausarten.
Also: Ich mach beim nächsten Mal gerne wieder mit, wenn mein Dienstplan es zuläßt.

Liebe Grüße eure Petra

Freitag, 25. Februar 2011

Morgen ist es soweit...

 






Der 3. Read-a-Thon von lovelybooks startet morgen früh um 9.00 Uhr. mehr Informationen findet ihr hier.

Leider werde ich erst ab ca. 14.00 dabei sein, muß noch "schnell" einen 6.00 Uhr- Frühdienst abflitzen. Aber in der Bahn kann ich dann schon loslegen.

Ich werde auf jeden Fall "Zirkusschuhe" lesen wollen, und meine aktuelle Lektüre "Verfahren" beenden. Vielleicht noch den 3. Band von Panem, aber den will ich geniessen, also mal schauen. Ansonsten wird spontan entschieden, da ich am Sonntag Spätdienst habe und um 12.30 Uhr fit sein muß.

Hier wird es nach Möglichkeit kleine Updates geben, wie weit ich bin... wenn ich nicht mit dem Buch in der Hand einnicke...

Da mein GöGa zur Zeit auf der Messe in Hannover kochen darf... im Moment für die Aufbauer, ab dem 1. dann für die Messegäste... muß ich mich um meine Verpflegung selbst kümmern, aber das krieg ich hin. 

Ich freu mich auf jeden Fall, egal, wieviel ich schaffe, soll ja nicht in Arbeit ausarten...

Liebe Grüße, Eure Petra

Mein Freitagsfüller, der 8.

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1.  Eigentlich wäre es schön, mal wieder Urlaub zu machen.
 
2.  Entschuldigung, aber dieses Gutenbergtheater ist in meinen Augen nur noch lächerlich.

3.  Gestern abend gabs Hühnerbeine mit Pommes .

4.  Mein nächster freier Tag ist garnicht so weit weg.

5.  Ich könnte niemals "nie" sagen.

6.  Mein Mann könnte öfter entspannen, wenn ich einen eigenen Koch hätte, denn er ist auch Koch.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Star Wars, morgen habe ich Dauerlesen für den Read-a-thon geplant und Sonntag möchte ich ein Ei zum Frühstück !

Wollt ihr auch mal wieder einen Freitagsfüller füllen, klickt hier.

Für Barbara ist es übrigens schon der 100.!!

Donnerstag, 24. Februar 2011

"Urlaub mit Papa" von Dora Heldt


316 Seiten
ISBN 9783423246415
DTV
Preis: 12,-€
Taschenbuch


Wie wäre es mal wieder mit Urlaub?

Eigentlich doch eine gute Idee. Es gibt da nur einen... sagen wir mal... winzigen Haken: Papa muß mit. Mama muß wegen ihres Knies operiert werden, und Papa kommt doch zuhause allein nicht zurecht. Prima, dann steht dem peinlichsten Urlaub aller Zeiten ja nichts mehr im Wege.

Das ist Christine sofort klar, nachdem sie mit ihrer Mutter telefoniert hat. Denn Papa ist schon über 70 und traut seiner Tochter nicht viel zu, schließlich ist sie noch ein Kind mit ihren 45 Jahren. Aber es läßt sich nicht verhindern und so kommt Papa Heinz mit nach Norderney, denn hier wartet Marleen schon sehnsüchtig auf fleißige Helferleins, schließlich soll ihre Inselkneipe renoviert und neu eröffnet werden. Da kann so ein rüstiger Rentner doch sicherlich gut mit Rat und Tat zur Seite stehen. Blauäugig ist hier, wer denkt, alles klappt perfekt. Weit gefehlt... dort, wo Heinz mitmischt, herrscht zügig das perfekte Chaos. Gleich auf der Fähre lacht er sich zwei farbenprächtig aufgetakelte ältere Damen an, die natürlich auch noch in der gleichen Pension wohnen. Stets und ständig setzt Heinz sich in's Fettnäpfchen und läßt es dann so aussehen, dass seine Tochter schuld ist, egal, um was es geht. Na dann - schönen Urlaub!

Mein Fazit

sehr gut
Köstlich, eine feine Lektüre, wenn man mal wieder lachen möchte. Denn Lacher gibt's hier genug. Mit Witz und Charme schreibt Dora Heldt diese entspannende Geschichte, in der vorwiegend Chaos und Mißverständnisse das Bild bestimmen. Man hat fast dauerhaft das Bedürfnis, diesen besserwisserischen  Herrn Papa mal ordentlich auf den Pott zu setzen und ihm zu sagen, er solle sich nicht ständig überall einmischen, wo er sich eh nicht auskennt. Aber dann sind da diese kleinen Gesten und Aufmerksamkeiten, die ihn wieder liebenswert erscheinen lassen, sodass man ihm letztendlich garnicht böse sein kann.

Und so herrscht hier ein ständiges Auf und Ab zwischen Christine und ihrem Papa, der seine Tochter doch eigentlich nur beschützen will, egal, wie alt sie schon ist. Und wo er schonmal beim Beschützen ist, bekommen Dorothea, Christines Freundin, und Marleen, die Kneipenbesitzerin das auch gleich zuspüren. Schließlich wimmelt es auf so einer Insel ja nur so vor Verbrechern und Schwerenötern.
Das Buch läßt sich zügig lesen, es ist genau die richtige Lektüre, wenn Sie in Urlaub fahren... aber bitte ohne Papa.

Die Autorin
Die Autorin Dora Heldt wurde auf der Insel Sylt geboren. Noch heute liebt sie das Wasser, vor allem das Meer und kehrt immer wieder nach Sylt zu ihren Eltern zurück. In Bonn hat sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin gemacht.
Sie arbeitet seit 1992 als Verlagsvertreterin und lebt heute in Hamburg.
Dora Held ist ein Pseudonym für die Schriftstellerin Bärbel Schmidt. Fürs Schreiben bevorzugt sie aber den Namen ihrer Großmutter: Dora Christine Held. Christine ist immer eine Figur in ihrem Buch.
Sie selbst war früher Handballspielerin, was sie sehr in ihrem Jugendroman "Siebenmeter für die Liebe" einbringt. Auch in ihren anderen Romanen kommen sehr viele Erlebnisse vor, die sie selbst erlebt hat.
Quelle: lovelybooks.de

Dienstag, 22. Februar 2011

And the winner are...

So ihr Lieben,

heute ist es soweit, die Kommentare sind alle gelesen, die Wünsche berücksichtigt, die Lose geschrieben. Eure Kommentare sind toll, jeder hat da so seine Vorstellung, was er oder sie gerne schreiben würde... oder eben lieber nicht.



Wie schon beim letzten Mal hat meine Tochter Nina mir bei der Ziehung geholfen und sie hat anschliessend auch die Lesezeichen zugeordnet.

Das erste Buch, das entlost wurde, ist "Die Wahrheit meines Vaters".








Ordentlich gemischt... und Lucian von bookmark hat gewonnen.










Das zweite Buch ist "Wahn" von Stephen King.








Nochmal kräftig durcheinander fummeln... und gewonnen hat Marisa von papierkrümel.









Und zu guter letzt das Buch von Kathy Reichs mit dem Titel "Der Tod kommt wie gerufen"






Ein letztes Mal die neugierigen Finger in die Menge der Lose gesteckt... und Ines darf es lesen.







Anschließend hat Nina die Lesezeichen zugeteilt, schaut mal .


Herzlichen Glückwunsch an die glücklichen Gewinner, die Bücher schicke ich am Donnerstag 
vormittag auf den Weg. Und vielen Dank an alle, die so fleißg geschrieben haben.

 So, alle Bücher gut untergebracht... auch wenn man immer das Gefühl hat, man möchte jedem ein Buch zukommen lassen. Aber das nächste Mal gibt es wieder schöne Bücher, da bin ich mir sicher, 
gebt also nicht auf und versucht euer Glück 

Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 21. Februar 2011

Meine Lesezeichen für den besonderem Blick

Hallo Ihr lieben,

heute habe ich mir mal wieder meine Lesezeichenkiste angesehen und euch die Lesezeichen herausgesucht, die den besonderen Blick benötigen. Also einmal die holografischen, die bei Bewegung ihr Bild ändern.

Und dann gibts es da noch die, deren Bild man erst auf den 2. Blick entdeckt.
Das sind die sogenannten 3D- Bilder, ihr erinnert euch sicher noch, es gab Unmengen an Büchern dazu.

Wenn man so draufschaut, sieht man nichts bestimmtes, nur ein wildes Bild mit willkürlichem Muster. Und dann mußte man entweder schielen, oder sich das Bild ganz dicht vor die Nase halten und dann langsam die Arme ausstrecken. Dann schaltet das Oberstübchen um auf "Tiefenblick" und es stellt sich ein Bild im Bild dar.
Mein Vater hat das mal ausprobiert, hat es auch hinbekommen, und nachdem er sich bei mir ein ganzes Buch solcher Bilder angetan hatte und wieder nach Hause in den Harz gefahren ist, wurde er geblitzt, weil er den Kasten absolut nicht gesehen hatte, obwohl er ihn kannte, denn an der Stelle hing der Kasten schon immer. Er meinte dann, die 3D-Bilder seien schuld... aber bezahlen mußte er trotzdem  ;o)

Also bitte sehr, schaut selbst



Hier die ersten drei sogenannten Magic-Eye-Lesezeichen.
das obere hat ein Streifen-Muster in gewebter Optik, darunter gibt es spiralige Schlangen, und unten ist tatsächlich eine Lokomotive zu entdecken.


Hier gibt es oben 2 Sterne zu sehen, in der Mitte sieht es aus wie eine tiefe Falte, und unten ist es als ob man in einen Eierkarton schaut, also mal hoch, mal tief, immer im Wechsel.
Jaja...
ich seh schon, ihr biegt euch vor Lachen, weil ich Sachen sehe... haha. Aber ich höre keine Stimmen, also alles ok.


Auf diesen drei Lesezeichen hat man den Eindruck, als würden die verschiedenen hier sichtbaren Gegenstände schweben, und das auch noch in unterschiedlichen Ebenen.
Ganz oben Schmetterlinge. in der Mitte Münzen und unten Bienen.


Und nun die mit den beweglichen Bildern. Die Flügel der Schmetterlinge öffnen und schliessen sich, die Pinguine wackeln niedlich hin und her. Normalerweise ist da übrigens kein weißer Balken.


Die Rosen sind mal offen, mal geschlossen, in der Mitte eines von Herr der Ringe, mit wechselnden Positionen, und rechts Katzen in allen Variationen.


Hier die beiden äußeren mit Tiefenblick, dass einem ganz schwindelig wird, wenn man nur lange genug drauf schaut. Das linke habe ich mir übrigens mal in London im Planetarium gekauft, das war absolut klasse. In der Mitte unsere verschiedenen Planeten.


Und hier eines, dass  es mal zur Buchbestellung bei Jokers gratis dazu gab. Und rechts mein persönlicher Liebling, das Ampelmännchen aus Ostdeutschland... ich liebe es.




Mal in Grün-Rot...


... und hier in Rot-Grün.




So ihr lieben, das sind sie gewesen, die Lesezeichen für den besonderen Blick.


Liebe Grüße, Eure Petra

Sonntag, 20. Februar 2011

"Jeden Tag, jede Stunde" von Natasa Dragnic



Cover_Jeden_Tag.jpg288 Seiten
ISBN 9783421045164
Deutsche Verlags-Anstalt
Preis: 19,99€
gebundene Ausgabe



Luka und Dora, ein Paar seit ewigen Zeiten, immer und immer wieder, seit ihrer Kindheit. Und doch kein Paar, nie ganz, seit ihrer Kindheit. Sie lernen sich im Kindergarten kennen. Sie kleben zusammen, wann immer es geht. Ihre Mutter sagt, sie wären wie zwei gekochte Nudeln. Dora ist sechs, als sie wegzieht nach Paris. Und Luka wartet... auf ihrem Felsen... am Meer in Kroatien... doch Dora kommt nicht zurück. Es nutzt auch nicht, wie sonst, die Luft anzuhalten, bis er ohnmächtig wird... diesmal nicht.

Ab jetzt lebt jeder sein Leben, doch beide haben ständig das Gefühl, dass etwas fehlt. Sie vergessen einander, bis Luka wegen einer Ausstellung seiner Bilder nach Paris kommt. So finden die beiden sich wieder, doch das Glück ist nicht von Dauer, denn Luka muß zurück. Aus Vergessen wird Verdrängung, es soll einfach nicht sein. Doch bei jedem ihrer Wiedersehen wissen sie, dass sie füreinander bestimmt sind, haben sie doch verwandte Seelen, die sie miteinander verbinden. Und wie immer ist ihre Liebe von kurzer Dauer, weil einer der beiden geht.

Mein Fazit

sehr gut

Das Buch beginnt mit Kapitel 40, fast am Ende. Und doch ist es irgendwie auch ein Anfang. Der Leser begleitet die Hauptprotagonisten Dora und Luka von klein auf. Es gibt gemeinsame Zeiten der beiden, ebenso wie es getrennte Zeiten gibt. Im Wechsel, und doch zeitgleich geht ihr Leben seinen Weg über mehrere Jahre hinweg. Manchmal hatte ich dabei das Gefühl, dass der ständige Wechsel stört, weil die jeweilige Geschichte einer der beiden gerade im Fluß war. Doch mit der Zeit kann man sich auch daran gewöhnen. Beide Charakteren sind mir auf anhieb sympathisch erschienen, wobei mir Dora zeitweise mit ihrem Egoismus etwas übertrieben dargestellt wird. Die Art und Weise, wie Luka mit seinen ewigen provozierten Ohnmachtsanfällen versucht, seinen Problemen aus dem Weg zugehen, wirkt zu Beginn noch recht belustigend, erscheint im Alter aber letztendlich nur noch kindisch.
Trotzdem habe ich diese Liebesgeschichte genossen, sie läßt sich leicht lesen, und durch die sehr schön beschriebene Landschaft hatte mein Kopfkino stets ein passendes Bild vor Augen.

Die Autorin
Nataša Dragnic wurde 1965 in Split, Kroatien, geboren. Nach dem Germanistik- und Romanistikstudium in Zagreb schloss sie eine Diplomatenausbildung ab. Seit 1994 lebt sie in Erlangen und ist als freiberufliche Fremdsprachen- und Literaturdozentin tätig.
Quelle: vorablesen.de

Vielen Dank an das Team von vorablesen und DVA für dieses Rezensionsexemplar

Samstag, 19. Februar 2011

"gar.aus." von Michael Mehrgardt

gar.aus: Ein ausgekochter Lübeck-Krimi


237 Seiten
ISBN 9783866806092
Sutton Krimi
Preis: 12,00€
Taschenbuch



Ein ausgekochter Lübeck-Krimi... wenn man diesen Untertitel liest, ist erstmal keinerlei Verbindung zum Buch vorhanden. Auch der Klappentext verrät zunächst nicht viel.

Ike, eine neue Kollegin, ist erst seit kurzem in Lübeck bei der Mordkommision. Sie kommt mit den meisten Kolleginnen und Kollegen gut zurecht, nur Ilka ist gewissermassen etwas griffig ihr gegenüber, der übliche eifersuchtbestückte Zickenkrieg unter Mädels eben.
Ike hat eine feste Beziehung mit Lars, und somit garkein Interesse an Sven, ihrem recht aufdringlichen Kollegen. Und außerdem hat sie selbst genug Probleme, die darauf warten, geklärt zu werden.

Als während einer gemeinsamen Nacht ihr Handy klingelt, wird sie Ohrenzeugin eines Mordes. Gemeinsam mit ihren Kollegen versucht sie, das Opfer zu finden, hat aber keine Chance, ihm noch in irgendeiner Art und Weise zu helfen. Was ist geschehen, warum ist es passiert, wer kann so grausam sein, einen Menschen dermassen zu quälen?

mein Fazit

 sehr gut

Zu Beginn ist alles etwas verwirrend, viele Namen, die miteinander zu tun haben und , wie ich finde, auch irgendwie ähnlich klingen. Doch im Verlauf des Krimis entspannt sich das Ganze etwas, die Zugehörigkeiten werden klarer. Eigentlich sind es zwei Geschichten, denn es geht auch um Ikes Vergangenheit, die sie nicht verarbeitet hat.
Herr Mehrgardt verbindet hier politische Macht mit kriminalistischen Machenschaften, die bis nach Australien reichen, was ich so nicht erwartet habe. Durch eine Verkettung verschiedenster Umstände wird irgendwann im Verlauf klar, dass der geschehene Mord so garnicht gedacht war. So nimmt die Geschichte langsam Formen an, die in eine ganz andere Richtung gehen.
Die Personen ansich sind sehr vielfälltig beschrieben, die verschiedenen Charakter gut dargestellt. Die Geschehnisse fand ich teilweise etwas langatmig, manche Sprünge in die verschiedenen Länder konnte ich nicht immer nachvollziehen. Umso besser ist die Gestaltung der einzelnen Kapitelüberschriften, in denen immer eine Orts- und Zeitangabe angegeben wird. Das hat den Rahmen  klar und übersichtlicher gestaltet.
Insgesamt ein Krimi, dessen Verlauf man, wie ich finde, in keiner Weise vorher sehen konnte, und letztendlich mit Spannung in jedem Fall aufwarten kann.

Der Autor
Der Lübecker Psychotherapeut und Autor Michael Mehrgardt brilliert mit sorgfältig gezeichneten Figuren und schreckt nicht vor heißen Eisen zurück. Vor allem aber versetzt er den Leser mit diesem rasanten Krimi in atemlose Spannung.
Vielen Dank an den Sutton-Verlag, und an Olivia Schrumpf aus der Abteilung Marketing und Presse, die mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat.

Buchtipp von script 5

Sven hat die schiefe Bahn verlassen und ist am Ziel angekommen: ganz unten. Seine Tage verbringt er im Rausch, seine Nächte wahlweise mit Sex oder Prügeleien. Dabei stünden ihm alle Türen offen, sagt sein Vater – hätte Sven sie nicht vor fünf Jahren zugeschlagen.
Als seine Schwester bedroht wird, findet sich Sven in seinem schlimmsten Albtraum wieder: Der einzige Weg, Lina zu retten, ist, so zu werden wie sein Vater.
 

 Oliver Uschmann
Klappenbroschur
14,95 € (D)
ISBN 978-3-8390-0120-2

Oliver Uschmanns Roman "Nicht weit vom Stamm" erzählt schonungslos und ehrlich von verlorenen Zielen, falschen Freunden und der Macht der Zuversicht.



Wer diesen Trailer auf seinem Blog einbaut, und den Link an info@script5.de schickt, darf sich ein Rezensionsexemplar von script5 wünschen.
Klar, dass ich diese Gelegenheit nicht versäumen möchte.

Info: Die Aktion wurde am 20.02. beendet, bitte keine Blogeinbindung mehr starten.

Freitag, 18. Februar 2011

Mein Freitagsfüller, der 7.

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1.   Es kommt mir vor wie gestern, dass ich meinen Schatz kennengelernt habe.

2.  Wenn ich nur noch teilzeitarbeiten könnte; ich hätte nichts dagegen.

3.  Wann hat eigentlich dieses Grau in Grau ein Ende?

4.   Gerade sitzt eine unserer Katzen vor meinem Fenster.

5.  Mein Bauchgefühl ist meistens recht treffsicher.

6.  Oh mein Gott, das ist zur Zeit der Lieblingsspruch meiner fast 11-jährigen Zickentochter.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf's Füße hochlegen, morgen habe ich Spätdienst geplant und Sonntag möchte ich meinen freien Tag nicht hergeben !

Wollt ihr ihn auch ausfüllen, schaut hier vorbei und schnappt ihn euch.

Liebe Grüße, Eure Petra

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wenn ich nicht lese...

... bin ich manchmal unterwegs. Wie auch heute.

Svenja aus Berlin hat mich nämlich darauf aufmerksam gemacht, dass ein paar ihrer Bilder zur Zeit hier in Hannover in einem kleinen Cafe ausgestellt werden. Ich hatte mich, nachdem sie mir ja mal eines ihrer selbstgemachten Lesezeichen geschenkt hatte, auf ihrer Web-Side umgeschaut, und mich geärgert, dass ich ihre letzte Ausstellung verpaßt hab.
Damit mir das nicht nochmal passiert, hab ich mich also heute auf den Weg in den Stadtteil Linden gemacht.

Ein Multi-Kulti-Stadtteil mit wunderbaren kleinen Ecken und Läden. Und so einen habe ich heute entdeckt. Svenja hat in der Art Oase ihre Bilder aushängen lassen, inmitten von Kunsthandwerk und Cafe und Tee.

Und bei einer Tasse Tee mit Blüten und Kräutern konnte ich mich in Ruhe umsehen, und ich durfte auch ein paar Fotos machen.





Die Art Oase







Klein und gemütlich...mit Stuck an der Decke









 



Und da hängen sie... alle neun... von Svenja





Sie sehen echt klasse aus...


... und bei einer Tasse Tee und einem netten Plausch...


... mit Gesa, der Ladeninhaberin, habe ich es genossen, dort zu sitzen und zu schauen.






Und wie sollte es anders sein, hab ich sogar ein paar Lesezeichen entdeckt, die natürlich nicht liegen bleiben konnten... Aber die zeige ich euch ein andermal.




Also Svenja, wenn du das hier liest und siehst, deine Bilder sehen klasse aus, und sie hängen dort genau richtig. Schön, dass ich sie mir anschauen konnte.

Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 16. Februar 2011

"Im Bruchteil der Sekunde" von David Baldacci

Im Bruchteil der Sekunde

508 Seiten
ISBN 9783785721513
Bastei Lübbe
Preis: 9,99€
Taschenbuch


Gestatten: Sean King, ehemaliger Agent beim Secret Service, nach einem schrecklichen Fehler ausgeschieden und nun tätig in einer Anwaltskanzlei.

Guten Tag, darf ich mich vorstellen: Michelle Maxwell, Secret Service, gerade vom Dienst suspendiert.

2x Secret Service, ein erschossener Präsidentschaftskandidat, ein entfühter Präsidentschaftskandidat... Dazwischen liegen Jahre, und doch haben diese beiden Fälle etwas gemeinsam. Doch was, ist noch nicht klar. King und Maxwell tun sich nach einigen Schwierigkeiten zusammen, um letztendlich zu merken, dass man sie mächtig gelinkt hat.

Sehr spannend geschrieben, vielleicht ein wenig undurchsichtig und teilweise verwirrend durch viele Namen von Beteiligte aus altem und neuem Fall. Aber natürlich ein Ende, das es in sich hat.

Der Autor
David Baldacci wurde 1960 im US-Bundesstaat Virginia geboren. Er studierte Politikwissenschaften und Jura an zwei Universitäten in seinem Heimatstaat. Nach seinem Studium arbeitete er jahrelang als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington D. C., bevor er 1995 begann, Krimis zu verfassen. Baldacci schreibt auch Drehbücher.
Baldaccis Bücher sind national und international höchst erfolgreich und wurde in über 40 Sprachen übersetzt 
Quelle: lovelybooks.de

Montag, 14. Februar 2011

Valentinstag...

Ich habe nichts dagegen, wenn man mir etwas schenkt, kein Problem... aber nicht am Valentinstag. Keine Blumen, keine Pralinen... nichts.
Wenn schon Geschenke, dann mal so zwischendurch... nur eine winzige Kleinigkeit.

Und darum gibts hier heute... auch mal wieder eine Kleinigkeit... zu verschenken.

Ich habe mir da mal drei Bücher ausgesucht, die ich euch gerne zukommen lassen möchte. Ich hab auch nur eine kleine Bitte an Euch:
Wer mitmachen möchte, von dem möchte ich folgendes wissen.

Was für eine Geschichte würdet ihr schreiben, wenn ihr Schriftsteller wärt. Einen Thriller oder lieber einen Krimi? Oder doch eher Fantasy oder eine triefende Liebesschnulze? Oder wart Ihr in der Schule am Rande der Verzweiflung, wenn es um einen Aufsatz ging?

Schreibt mir bis zum 21.02.2011 23.59 Uhr einen Kommentar und schickt mir per Mail eure Adresse und den Buchwunsch, wenn ihr eines der neuen, gut riechenden, förmlich jungfräulichen Bücher gewinnen möchtet.

Dazu gibt es jeweils noch ein kleines Lesezeichen aus meinem Fundus. Meine Mail-Adresse findet ihr weiter unten in der Spalte "Kontakt".

Folgende Bücher stehen euch zur Auswahl:






Jodi Picoult mit ihrem Buch:

"Die Wahrheit meines Vaters"

geb. Ausgabe





Kathy Reichs mit dem Roman:

"Der Tod kommt wie gerufen"

geb. Ausgabe





 Stephen King mit seinem Buch:

"Wahn"

geb. Ausgabe







Also los.... schreibt mir, bis euch die Finger kribbeln. Und ruckizucki ist der eine oder andere Schatz bei Euch im Regal.

Ganz liebe Grüße Eure Petra

Sonntag, 13. Februar 2011

Mein Blog als Blume dargestellt


 Habt Ihr so etwas schon mal gesehen? Das ist mein Blog, dargestellt als Blume. Sieht doch total klasse aus.... finde ich zumindest. Ihr könnt euren Blog auch so darstellen, wenn Ihr hier klickt. Allerdings braucht ihr dafür etwas Zeit, denn bis sich alles entfalltet hat, kann es schon mal eine halbe Stunde dauern.  

 
So sieht es übrigens als Negativ aus...

Also viel Spaß beim Blumen wachsen lassen.
Liebe Grüße, Eure Petra
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