Samstag, 14. Januar 2012

"Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs

416 Seiten
ISBN 9783426283684
Drömer-Knaur- Verlag/ Pan
Preis: 16,99€
gebundene Ausgabe


Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Und Jacobs Großvater Abraham ist scheinbar sehr viel herumgekommen, denn er hat wirklich sehr viel zu erzählen.

Am liebsten erzählt er seinem Enkel von den besonderen Kindern auf dieser kleinen Insel. Gemeinsam sehen sie sich auch gerne diese seltsamen Bilder an, auf denen die Kinder zu sehen sind. Doch irgendwann ist Jacob soweit, diese Geschichten seines Großvaters nicht mehr zu glauben. Und auch die immer wieder erwähnten Monster können ihn nicht mehr beeindrucken.

So wird nicht nur Jacob, sondern natürlich auch Abe, sein Großvater langsam immer älter. Und nach und nach wird Abe immer seltsamer, er leidet zusehends unter Verfolgungswahn, hat Angst, dass die Monster ihn nun doch entdeckt haben und ihn töten wollen.
Als Jacob seinen Großvater nur kurze Zeit später böse zugerichtet tot im Garten hinterm Haus entdeckt, kommen ihm doch Zweifel. Sollte sein Großvater all diese Kinder mit ihren Fähigkeiten und Geschichten tatsächlich gekannt haben?

Meine Meinung

Wenn ein Buch, kaum dass es erschienen ist, so hochgelobt wird, bin ich immer recht vorsichtig und warte oftmals erstmal ab, bis sich der erste Sturm gelegt hat. Letztendlich mache ich mir schon selbst mein Bild, aber ich laß mich nur ungern auf dieser Welle mittragen.

Die Insel der besonderen Kinder ist schon etwas besonderes. Sie gleicht einem Kuriositätenkabinett, es fehlt nur noch die Frau mit dem Bart. Und obwohl mich diese Kinder einerseits etwas abschrecken, üben sie doch in ihrer Art, mit ihrem "Anders sein" umzugehen, auch eine gewisse Faszination aus.

Eine Geschichte in dieser Art habe ich bis jetzt noch nicht gelesen, wobei mir die Idee schon gut gefallen hat. Durch die Vielzahl der Fotos wird die Fantasie des Lesers schon beeinflusst, das mag für manchen nicht unbedingt erwünscht sein, wenn es um die eigene Vorstellungskraft geht. Ich für meinen Teil kann dazu sagen, dass ich mich so besser auf die eigentliche Geschichte konzentrieren konnte und meine Gedanken im Bezug auf die einzelnen Personen nicht zu sehr ausschweiften.

unterm Strich

Offene Enden mag ich nicht, aber die Geschichte an sich gefällt mir gut.


Der Autor
Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion. Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. Mehr Informationen finden sich auf seiner Website: www.ransomriggs.com
Quelle: Pan-Verlag

Vielen Dank an den Drömer-Knaur- Verlag/ Pan und  Patricia Keßler, die mir dieses Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Kommentare:

  1. Liebe Petra,

    schön, dass Du dieses Buch rezensiert hast. Irgendwie bin ich ja neugierig darauf, andererseits schrecken mich die Bilder ab ... ich glaube die Bilder würde ich beim Lesen als gruselig empfinden. Hmmm ... wie gut, dass ich noch mit Büchern eingedeckt bin, da bleibt mir mehr Zeit zum Überlegen *lach*, wobei: Offene Enden mag ich nicht.

    LG Svenja

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  2. Hallo meine Liebe!

    Schöne Rezension zu diesem besonderen Buch.
    Ich fand die Bilder überhaupt nicht störend und wenn ich nicht vorher schon gewusst hätte, dass es mit den besonderen Kindern weitergeht, wäre meine Bewertung wahrscheinlich auch nicht so gut ausgefallen. Der letzte Satz ist allerdings schon merkwürdig, oder?

    Liebe Grüße von
    Sabine

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