Donnerstag, 9. Februar 2012

"Raststätte Mile 81" von Stephen King

87 Seiten
ISBN B006G862UW
Heyne-Verlag
Preis: 1,99€
Ebook


Es gibt da diese alten Raststätte an der Autobahn in Maine. Allerdings ist sie geschlossen, alles ist verriegelt und verrammelt. Die Jugendlichen aus der Stadt treffen sich dort gerne mal auf einen heimlichen Drink.

Pete würde gerne dazu gehören, aber er ist erst 11 Jahre alt, also in den Augen der Jugendlichen noch ein Baby. Toll wäre es, wenn Pete etwas wirklich spektakuläres machen würde, um die anderen zu beeindrucken.

Etliche Schilder weisen die Autofahrer daraufhin, dass diese Raststätte geschlossen ist und doch fährt eines Tages ein schlammbespritzter Kombi auf den Parkplatz. Das Auto ist scheinbar leer, die Fahrertür offen . . .

Meine Meinung

Ich habe mich gefreut, mal wieder eine Kurzgeschichte von ihm lesen zu können, doch ich sage es lieber gleich, ich war enttäuscht, nicht nur von der Geschichte, aber dazu später mehr.

Mit seltsamen Autos hatte ich als King-Liebhaberin ja schon mehrfach zu tun, da wäre Christine und der Buick. Sie haben ihr Eigenleben, und das ist auch mit diesem alten Kombi so. Dieses hier hat Hunger ohne Ende. Es kann sich verformen, frisst diejenigen, die es berühren förmlich auf und hinterlässt Spuren nur in Form von Handys oder ähnlichem. Ansonsten steht es nur auf diesem Parkplatz vor dieser Raststätte.

Es verbreitet eine gewisse Spannung, aber nach einigen Seiten wird klar, dass sich nichts besonderes mehr ereignen wird. Anfänglich hoffte ich noch auf den absoluten Knaller, ein besonderes Ereignis, irgendetwas. Aber leider blieb das diesmal aus.
Das Ende war so dermassen unspektakulär, dass ich erstmal nur dasaß und nochmal ein paar Seiten zurück blätterte, um mich zu vergewissern, nichts überlesen zu haben.

Und zu allem Überfluss ist die oben angegebene Seitenzahl keineswegs nur für diese Kurzgeschichte, die ist nämlich nach 60 Seiten beendet. Und der Rest der Seiten geht komplett für eine Leseprobe zu seinem neuen Buch "Der Anschlag" drauf. Ok, für 1,99€ immerhin 60 Seiten, aber irgendwie hat mich das total geärgert. Ich weiß nicht, ob das bei all seinen Kurzgeschichten per Ebook so ist, aber ich glaube nicht, dass ich das nochmal so haben will. Wenn da 87 Seiten angegeben werden, hätte ich gern auch 87 Seiten zu dieser Geschichte.

Unterm Strich

Leider diesmal eine Geschichte, die mich nicht gefesselt hat, darum nur 3 Sternthaler


Der Autor
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.
Quelle: amazon.de

Diesen King habe ich im Rahmen der Stephen-King-Challenge gelesen.

Meine Challenges in 2012

Kommentare:

  1. Ich glaube, ich habe bislang nur ein Buch gelesen von ihm "The Stand", sonst die Filme geguckt.

    Ärgere Dich nicht zu sehr, wenigstens war das kurze "Lesevergnügen" nicht so teuer (aber blöd ist es schon, dass die Leseprobe mitzählt).

    LG Svenja

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  2. The Stand ist auch klasse. Naja und die Leseprobe . . . egal, nicht zu ändern.
    LG Petra

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  3. Hallöchen, ich habe nun meinen eigenen Bücherblog erstellt. Ich würde mich freuen, wenn du vorbeischaust :) LG, Sandrina

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  4. Hallo Sandrina,
    klar, ein Gegenbesuch ist dir gewiß
    LG Petra

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