Donnerstag, 19. Dezember 2013

"Der Menschenmacher" von Cody Mcfadyen

Bastei Lübbe
604 Seiten
ISBN 9783404167753
Bastei Lübbe
Preis: 9,99€
Taschenbuch

3 Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

David Rhodes: Schriftsteller und Begründer einer Stiftung, deren Ziel es ist, den Kinderhandel auszumerzen. Dabei ist es egal, um welche Art von Handel es sich dreht; sexueller Natur oder Sklaverei.

Charlie Carter: Er bringt Menschen um, aber sozusagen zu einem guten Zweck. Sein Ziel ist es, Kinder aus Bordellen zu befreien, und deren Betreiber zu töten. Er sagt selbst, es ist wie den Ozean mit einem Teelöffel zu leeren, aber es ist ein Versuch.

Allison: Früher hat sie beim FBI gearbeitet, mittlerweile betreibt sie ein eigenes Ermittlungsbüro und jagt Verbrecher wie Serienkiller, Kinderhändler und Entführer. Und sie trinkt zu viel Alkohol.

Als Kinder bzw. Jugendliche haben sie einige Jahre zusammen gelebt. Sie wurden adoptiert von Robert Gray und sind bei ihm durch die Hölle gegangen. Sie sind gequält worden, geschlagen mit dem Gürtel, verbrannt mit Zigaretten, eingesperrt, stundenlang, um sie zu formen nach seinem Willen.

Gemeinsam haben sie ihren "Dad" umgebracht, doch jetzt, Jahrzehnte später, führt sie ein Film auf einer DVD  erneut zusammen, denn der Schrecken von damals ist neu erwacht.

Meine Meinung

Also ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich dieses Buch durchgehalten habe. Ich hatte es mir zum Ziel gemacht, es komplett zu lesen. Kein leichtes Unterfangen, wie ich nun sagen kann.
Auf der einen Seite ist es sehr spannend und vielseitig. Es geht hin und her, mal in der Vergangenheit, mal in der gegenwart. Jede der drei Personen hat dabei natürlich ihre eigene Blickweise, die auch jeweils entsprechend gut rüber kommt.
Was mich aber echt gestört hat, ist die Länge. Manche Passagen werden durch zähe Monologe dermaßen in die Länge gestreckt, dass mir die Langeweile nur so übersprudelte.
Hinzu kommt, dass es zum Ende hin total unübersichtlich wird, weil es einfach zu viele Personen werden. Dazu kommen Fehler, Personen werden namentlich verwechselt und ich musste manche Sätze mehrmals lesen, um dahinter zu kommen, wie es wirklich sein sollte. Das hat mich sehr geärgert.

So bin ich insgesamt recht enttäuscht von meinem ersten Mcfadyen, von dem so viele so begeistert sind.

Unterm Strich

Tut mir leid, das war einfach nichts. Ich habe noch ein weiteres von ihm in meinem Regal, also gibt es eine 2. Chance. Aber hier gibt es diesmal nur 2 Sternthaler von mir.


Der Autor
Cody Mcfadyen, geboren 1968, unternahm als junger Mann mehrere Weltreisen und arbeitete danach in den unterschiedlichsten Branchen. Der Autor ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Kalifornien. "Die Blutlinie" war sein erster Roman und sorgte weltweit für Aufsehen. In Deutschland war der Thriller wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Mit "Der Todeskünstler" hat er die außergewöhnliche Thriller-Reihe um Smoky Barrett fortgesetzt. "Das Böse in uns" ist sein dritter Roman mit der Protagonistin.
Quelle: Bastei Lübbe Autorenseite

Kommentare:

  1. Ich selber mochte auch nur den ersten Teil, mit der Zeit sind die Bücher immer verwirrender und schlehter geworden:((
    Tolle Rezension!
    Alles Liebe und hab einen wundervollen Tag!
    <3
    Catherine

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  2. Ja schade, aber einen Versuch starte ich noch.
    LG Petra

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  3. Hi, mir hat der Menschenmacher ganz gut gefallen, andere von McFadyen waren aber besser! Ist eigentlich Dein Wichtelpaket angekommen?
    LG Olivia

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