Dienstag, 28. Mai 2013

Warte...

... auf mich.

Das ist meine neuste Errungenschaft.
Neulich, am Welttag des Buches hab ich bei Piper ein kleines Gewinnspiel mitgemacht. Man mußte heraus bekommen, mit wem Miriam, eine der Protagonisten aus dem erwähnten Buch, den anderen Protagonisten vergleicht. Ok, gelesen, geantwortet, gewartet, vergessen. Und neulich kam dann Post. Ich hab eines der Bücher gewonnen!

Klick hier, dann kommt Ihr auf die Seite bei Piper


Eigentlich ja so garnicht mein Beuteschema, aber es hörte sich so nett an. Und nun lese ich es schon und kann es nicht beiseite legen.
Hier findet Ihr eine Leseprobe, wenn Ihr mögt!

Naja, und vor ein paar Wochen haben mich diese beiden Lesezeichen angeblinzelt und gesagt "Nimm uns mit..." klar helfe ich gerne... hihi.


Die sehen so hübsch aus, und in den Verschnörkelungen kann man zwei Zitate lesen. Eigentlich viel zu schade, um sie zu benutzen... jaja.
So, und jetzt verkrümmel ich mich in meine Sofaecke, weiter lesen!

Liebe Grüße, und schöne Woche noch,
Eure Petra

Montag, 27. Mai 2013

"Untat" von Guido Rohm

Conte-Verlag
140 Seiten
ISBN 9783941657786
Conte Verlag
Preis: 10,90€
Taschenbuch


Hautnah bei einer Entführung dabei sein, Vorplanung, Umsetzung, Lösegeldforderung? Das ganze "Komplettpaket". So haben sich das zwei Journalisten vorgestellt. Oscar, ein Krimineller mit Erfahrung, ist bereit, die beiden als stille Beobachter mit zunehmen. Sie haben nichts weiter zu tun, als zu beobachten, festzuhalten und später darüber zu berichten. Aber natürlich erst, wenn Oscar weg und alles vorüber ist. Das Ganze anonym, versteht sich ja von selbst. Doch es ist nicht so einfach, sich aus allem heraus zu halten. Was als scheinbares Abenteuer beginnt, entgleitet ihnen nach und nach.

Meine Meinung

Wenn man diese 140 Seiten gelesen hat, muss man das Gelesene erst einmal sacken lassen. So ging es mir zumindest. Meine ersten Gedanken danach? Bekloppt, total bescheuert, wer denkt sich nur so einen Mist aus? Und wie kann man nur so blöd sein, so naiv, so hirnlos wie diese beiden Journalisten, die so sensationsgeil sind und aus dem Elend und dem Leid der anderen Profit schlagen wollen, wie immer.

Unsympathisch waren sie mir von Anfang an, fast noch mehr als Oscar, der eigentliche Verbrecher. Von Oscar konnte ich mir schnell ein Bild machen, großspurig, tolle Pläne im Kopf, alles im Griff... aber jedes Mal, wenn sich der Mund öffnet, neue widersprüchliche Aussagen. Viel schlimmer aber finde ich die Journalisten. Sie sind anonym, namenlos, gesichtslos, immer einer Meinung, wie eine trottelige Herde. Sie tun nichts, wirklich nichts, um auch nur ein winziges Stück der Situation zu verbessern. Alles wird schön geredet, schön gesoffen, schön geträumt.

Das nervt total, obwohl es sicher den Großteil unsere Gesellschaft wiederspiegelt. Hingucken und nichts tun, wird schon alles gut. Vielleicht hänge ich mich damit ein wenig zu weit aus dem Fenster, aber das Ganze ist nun mal sehr provokant.

Es gefällt mir nicht, was ich da gelesen habe, rein von den Ereignissen. Aber der Autor hat so eine Art zu schreiben, dass ich es auch nicht abbrechen konnte. Mag sein, dass ich die Hoffnung hatte, dass es eine positive Wendung gibt, dass sich die beiden Journalisten nicht so einlullen lassen. Aber mehr mag ich hier nicht mehr dazu schreiben, sonst verrate ich womöglich zu viel. Ich glaube auf jeden Fall, dass der Autor Guido Rohm noch einiges auf Lager hat und ich bin gespannt auf mehr.

Erzählt wird das Ganze aus Sicht der Journalisten, in der Wir-Perspektive. Mit kurzen Sätzen, einfach geschrieben, manchmal unklar, ob Traum oder Realität.

Unterm Strich

Es wird nicht jedem gefallen, da bin ich mir sehr sicher. Denn wer lässt sich schon gern provozieren? Bin ich ein Macher oder ein Zuschauer?
Von mir 4 Sternthaler.

Der Autor
Guido Rohm über sich:
Am Anfang stand meine Geburt im Jahre 1970. Später ergaben sich Kindheit und Jugend, die ich irgendwann abschütteln konnte. Ich rauche und schreibe in Fulda. Der Tod scheint mir unvermeidlich. Bis es soweit ist, trinke ich Kaffee und genieße die Aussicht von meinem Balkon.
Quelle: Conte Autorenseite

Vielen Dank an den Conte-Verlag und Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Dieses Blog befindet sich gerade im Aufbau

Mein altes Blog findet Ihr unter .... seitenweise ....

Bis alles umgesetzt ist, werden beide Blogs aktiv sein

Eure Petra

"Ganesha wirft das Handtuch und schlürft Sekt auf Sylt" von Rosl Reddy

289 Seiten
ISBN 9783863862121
Books on Demand
Preis: 12,00€
Taschenbuch


Wo die Liebe hinfällt . . .  Manchmal ist es nicht leicht mit der Liebe, wie hier in diesem Fall. Da ist diese junge Studentin aus Hamburg. Sie stammt aus einer einfachen Arbeiterfamilie, immer ist das Geld knapp. Als sie im Studium den Inder Mano kennen lernt, schlägt förmlich der Blitz ein. Alle warnen sie, diese Liebe würde keine Zukunft haben, die Kulturen sind zu unterschiedlich. Manos Familie ist in Indien hoch angesehen, und sie hätte dort den Stand eines Dienstmädchens.
Und auch als Mano die Beziehung zu ihr abbrechen will, weil er in seinem Heimatland bereits einer anderen versprochen ist, schlägt sie alle Warnungen in den Wind und reist ihm heimlich nach.
Doch es läuft nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat. Seine Familie lehnt sie ab, ist ihr gegenüber tief entsetzt und auch Mano stellt sich nicht ernsthaft hinter sie. So beginnt eine harte Zeit, sie soll 1 Jahr warten, ihn nicht sehen, dann wird man schauen. In Indien hat sie es schwer, überbrückt die Zeit mit Arbeit im Krankenhaus, und sieht ihren Mano doch ab und zu.
Es ist ein Hin und Her, mal in Deutschland, mal in Indien. Auch als sie schwanger ist und eine Tochter entbindet, wird die Situation nicht leichter, weder hier noch dort.

Meine Meinung

Meine Gefühle und Gedanken für dieses autobiographische Buch sind sehr zwiegespalten. Einerseits muss ich der Autorin meinen Respekt aussprechen. trotz vieler Steine im Weg kämpft sie um ihre Liebe, ihre Zukunft und später auch um ihre Tochter. Nur leider ist dieser Kampf sehr einseitig und hart. Es ist sehr interessant, das alles zu erfahren, gerade weil sie nicht aufgibt, nicht einen Moment.

Und genau da ist mein Zwiespalt. Im Nachhinein gibt es bis auf wenige Ausnahmen so viel trauriges, ablehnendes in ihrem Leben, dass ich beim Lesen manchmal das Buch beiseite legen musste, um mich mit schönen Dingen wieder aufzubauen. Ständig nur Ablehnung, Ablehnung, Ablehnung.
Es zeugt von enormer Stärke, ohne jede Frage, und ich hoffe, dass Frau Reddy mit diesem Buch ihr Erlebtes besser verarbeiten kann.

Die Geschichte wird komplett in der Ich-Form erzählt. Der Stil ist sehr distanziert und emotionslos. Der Leser erfährt nebenbei einiges über Indien und die dortige Religion. Über die Gegebenheiten hätte ich gern mehr erfahren, aber das wäre sicher zu sehr vom eigentlichen Thema abgeschweift.

Die indischen Götter konnten ihr leider nicht helfen, aber die Autorin sagt selbst, dass sie ihren Weg gefunden hat.

Unterm Strich

Eine interessante, aber tragische Geschichte, die von mir 4 Sternthaler erhält.

Die Autorin
Rosl Reddy geb. 1943 in Bayern, in Hamburg aufgewachsen. Ihr Wunsch war es, im medizinischen Bereich zu arbeiten und so wurde sie Arzthelferin. Auf ihrer spirituellen Suche traf sie einen Inder und folgte ihm in seine Heimat. Dort arbeitete sie kurze Zeit in einem Krankenhaus. Die Familie akzeptierte sie nicht, und so gingen sie wieder zurück nach Hamburg. Ein paar Jahre später: ein 2.Versuch, in Indien sesshaft zu werden, scheiterte. Kurz nach der Geburt der Tochter in Indien wanderten sie nach Holland aus. Hier arbeitete sie ein paar Jahre in einer Schiffsspedition in Rotterdam. Nach der Scheidung Rückkehr nach Hamburg. Hier folgten ca. 12 Jahre Tätigkeit als Pharmareferentin. Seit ca. 25 Jahren ist sie in der Immobilienbranche als Maklerin tätig, zunächst in Hamburg, seit 15 Jahren nunmehr in Berlin. Im fortgeschrittenen Alter macht sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und erlernt die Akupunktur. Indien hat ihr Leben geprägt, nach 30 Jahren ist sie nochmals dahin zurückgekehrt und hat Freunde aus der Zeit besucht.
Quelle: Books on Demand Autorenportrait

Vielen Dank an die Autorin Rosl Reddy, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Lesung mit Natasa Dragnic in Hannover

Hallo Ihr Lieben,

gestern war es soweit: Eine Lesung bei Leuenhagen und Paris mit Natasa Dragnic. Ich hatte mir rechtzeitig eine Karte besorgt, und so wartete ich dann gespannt auf den gestrigen Abend.


Die Buchhandlung Leuenhagen und Paris ist in Hannover in der Lister Meile, und, wie ich gestern bemerken musste, eine wirklich schöne Buchhandlung. Ganz oben, unterm Dach juchee, in der Veranstaltungsetage, stand alles bereit: Bequeme Sitzplätze, ein nett dekoriertes Ambiente mit Kerzen und Musik, sehr schön.


Und überall Fotos mit bereits vergangenen Lesungen, unter anderem dem jugendlichen Hardy Krüger . . .  aber den kennen die meisten von Euch sicherlich nicht mehr  ;o)


Nun gut, in kleiner gemütlicher Runde ging es dann los. Der Buchhändler begrüßte alle Anwesenden und entschuldigte sich gleich erst einmal, weil doch recht wenige zur Lesung gekommen waren. Wegen der anstehenden Kurz-Ferien seien nur die Nettesten gekommen, vielen Dank!

Nett schaut sie aus, die Autorin Natasa Dragnic, sehr sympathisch.

Zu Beginn erzählte sie ein wenig über sich, dass sie sich bereits mit 6 Jahren vorgenommen hatte, mal ein Buch zu schreiben. Es musste nicht unbedingt in einer Buchhandlung stehen, aber man müsste es bestellen können, wenn man wollte- wunderbar.

Geboren in Kroatien, begann sie mit 16, Deutsch zu lernen. Kein leichtes Unterfangen, wie sie gestand. Aber sie hat es geschafft, und ist von daher auch sehr stolz, dass sie ihre Bücher in Deutsch schreibt, diese sind sozusagen das Original, alle anderen Sprachen sind "nur" Übersetzungen. Eigentlich wollte sie Diplomatin werden, doch ihr war bald klar, dass sie nicht diejenige ist, die die Meinung der Anderen als ihre eigene darstellen konnte und wollte und so trennte sie sich von ihrem Vorhaben. Noch mehr über sie kann man auf dieser Internetseite erfahren.

Vorgestellt hat sie ihr neues Buch: "Immer wieder das Meer". Und sie verwies gleich darauf hin, dass es sich dabei um eine Familiengeschichte handelt, kein Liebesroman, auch wenn sich viel um die Liebe dreht.


Insgesamt ging die Lesung eine gute Stunde, in der uns die drei Schwestern des Buches näher gebracht wurden. Mit sehr angenehmer Stimme stellte sie uns Roberta, Lucia und Nannina vor, die sich alle, aber nacheinander, in den gleich Mann verlieben.
Ihre Stimme passt sehr gut, mit ihrem ausländischen Akzent bringt sie die Stimmung sehr gut rüber, es hat mir total gefallen.


Anschließend war noch Zeit für ein paar Frage, die sie auch ausführlich beantwortete.


Und natürlich gab es hinterher noch die Gelegenheit für Fotos und Signierungen, derer auch ich mich nicht entziehen konnte.


Ihr erstes Buch "Jeden Tag, jede Stunde" habe ich leider verliehen, aber auch das aktuelle ist nun signiert in meinen Besitz übergegangen.

Also dann, ein gelungener Abend mit einer sehr sympathischen Autorin! Vielen Dank dafür!

Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 15. Mai 2013

"Das verbotene Eden - Gwen und Logan" von Thomas Thiemeyer

Knaur-Verlag
464 Seiten
ISBN 9783426653258
Knaur-Verlag
Preis: 16,99€
gebundene Ausgabe


Gwen kann es immer noch nicht glauben. June ist weg, fortgegangen mit einem Mann, hat sie förmlich sitzen gelassen. Also eigentlich nur allzu verständlich, dass Gwen gerade nicht weiß, was sie fühlen, was sie denken soll. Wut, Trauer, Enttäuschung- alles trifft zu. Ist sie womöglich selbst schuld? Um sich abzulenken, stürzt sie sich in die Arbeit, als Heilerin gibt es immer genug zu tun, und da gerade ein Dorf überfallen wurde, wird jede Hilfe gebraucht. Als sich eine Gruppe von Frauen auf den Weg in die Stadt des Inquisators machen will, schließt Gwen sich ihnen an. Doch die Ereignisse dort überschlagen sich , und so fällt sie in Logans Hände, einem Kämpfer, dem besten seines Clans.
Doch was nutzt ihm seine körperliche Stärke, wenn ihm seine Gefühle in die Quere kommen. Gefühle, die auch bei Gwen nicht halt machen. Doch in den Augen des Inquisators sind alle Frauen Hexen . . .

Meine Meinung

Falls Ihr Euch nicht mehr erinnern könnt, klickt bitte hier, damit Ihr mehr über den 1. Teil erfahrt. Diesmal also eine neue Geschichte über weitere Menschen, die sich aufgrund eines Virus aus der Zeit vor den dunklen Jahren eigentlich hassen müssten.
Thomas Thiemeyer setzt genau am Ende des 1. Teils an, nur mit 2 neuen Hauptpersonen.

Da ist zum einen Gwen, die ehemalige Freundin von June. Einerseits eine recht zielstrebige, junge Frau, die aber auch sehr verträumt sein kann. Männer kennt sie nur aus Erzählungen und nach diesen haben sie schlechte Manieren, stinken, kleiden sich in Lumpen und besitzen kaum noch Zähne.

Logan hingegen steht realistisch mitten im Leben. Mit nicht nur körperlicher, sondern auch geistiger Stärke und Überlegenheit trickst er seine Gegner gekonnt aus. Er ist ein Mann der Tat, lässt sich kaum von seinen Zielen abbringen und sich nicht gern reinreden. Was er sich vornimmt, wird in die Tat umgesetzt, egal zu welchem Preis!

Auch diesmal gerät eine Person in eine missliche Lage, Gwen, und muss gerettet werden. Der Retter, in diesem Fall Logan, entspricht so garnicht den Erzählungen über Männer.
So kommen die beiden sich nach und nach näher, trotz vieler Hindernisse, die ihnen immer wieder begegnen. In diesem Teil gibt es hier und da immer wieder kurze Informationen über die Stadt, in der die schwarze Kathedrale steht, ich glaube, es ist Köln. Zum besseren Verständnis gibt es vorn und hinten jeweils eine alte Karte.

Liebe, Spannung, Verrat- alles ist vertreten und ich konnte mich beim Lesen gemütlich zurücklehnen. Die Zusammenhänge zum ersten Teil werden immer wieder kurz angerissen, es ist aber in jedem Fall ratsam, den 1. Teil zu kennen.

Unterm Strich

Die Fronten werden fallen, dafür wurde im 2. Teil nun gesorgt. Unterhaltsam, ohne kitschige Anteile, dafür mit einer ordentlichen Portion Neugier gewürzt, so warte ich nun auf Teil 3, der im August diesen Jahres erscheinen soll, diesmal mit Ben und Magda. Mit Vorfreude vergebe ich 5 Sternthaler.


Der Autor
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, lebt in Stuttgart und arbeitete zunächst als Illustrator. Nach fünf rasanten mystischen Wissenschaftsthrillern – zuletzt "Korona" –, entdeckte er mit den "Chroniken der Weltensucher" höchst erfolgreich das Jugendbuch für sich. Mit "Das verbotene Eden – David und Juna" begann ein neuer großer Zyklus, der in einer bedrohlichen Zukunft spielt. Nach "Logan und Gwen" ist nun "Magda und Ben" der abschließende Band. Mehr Informationen zum Autor unter www.thiemeyer.de
Quelle: Knaur Autorenseite

Vielen Dank an Svenja, die mir dieses Buch geschenkt hat!

Sonntag, 12. Mai 2013

Lesezeichen und Postkarten und Lesung und und und

Hallo Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag . . . leider ziemlich verregnet bei uns, aber dafür hab ich endlich mal wieder die Gelegenheit, Euch ein paar neue Lesezeichen zu zeigen.

Warum meckert hier eigentlich niemand, dass ich die schon sooo lange nicht mehr gezeigt habe, das geht ja garnicht.

Also dann, hier ein paar Fotos für Euch.

Die beiden Gesellen kennt Ihr bestimmt, wenn Ihr auch bei Lovelybooks vertreten seid, das Eselsohr gab es ja schon länger und nun gibts noch eine Eule, da konnte ich mich nicht beherrschen. Gestern kamen sie mit der Post, in Gesellschaft mit Postkarten, die Ihr weiter unten noch sehen werdet.

Lesezeichenkalender, also ganz viele Lesezeichen auf einmal, seit gestern meine, gabs auf dem Flohmarkt für nur 50 Cent . . .  beide zusammen. Sind vom laufenden Jahr.  Ich war übrigens ganz tapfer und habe mir KEIN Buch gekauft . . .

Eines von Sylt, hat mir eine Freundin mitgebracht, die Hand hab ich mir letztens gekauft, die beiden anderen wurden verschenkt. Das untere ist mit irischem Symbol, und das rote in dem Buch hab ich von meiner Schwester bekommen, ein Reissverschluß fürs Buch, sieht ja wohl toll aus!!



Das Panda-LZ ist ein Wackelbild,
das geblümte fordert mich, nie den Faden zu verlieren.



Ein Magnet-LZ, auf der einen Seite Hugendubel, auf der anderen Schmorl- und von Seefeld. Und den Stapel mit Katzen ist ein Geschenk von Susanna Ernst  :o)




Hier die Postkarten von Lovelybooks




Und hier noch drei geblümte Geschenke von Susanna.







Und sonst? Diese Woche gehe ich mal wieder zu einer Lesung.

In der Buchhandlung Leuenhagen und Paris in der List in Hannover ist Natasa Dragnic mit ihrem neuen Buch "Immer wieder das Meer" zugegen. 
Ich habe bereits ihr erstes Buch "Jeden Tag, jede Stunde" gelesen und es hat mir so gefallen, da kann ich mir das doch nicht entgehen lassen. Und ich werde Euch danach auf jeden Fall berichten, wie es war.

Und jetzt verkrümmel ich mich in meine neue Leseecke mit selbstgestaltetem Regal, muß nur noch die Mieze aus meinem Sessel ekeln . . . ähh locken.

Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 6. Mai 2013

"Elli gibt den Löffel ab" von Tessa Hennig

List-Taschenbuch-Verlag
381 Seiten
ISBN 9783548610498
List-Taschenbuch
Preis: 8,99€
Taschenbuch

Capri, Erbschaft, Videothek, Pleite, . . . Elli weiß gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Eine Erbschaft auf Capri, das wäre die Lösung für die 60-jährige Witwe.
Die Bank will ihren Kredit vorzeitig beenden, weil die Videothek nicht mehr genügend Einnahmen sichert. Im Altenheim wurde der Filmabend kurzerhand gestrichen- kein Geld für Kultur. Elli hat keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. Was hat es nur mit dieser Erbschaft auf sich?

Um das heraus zu bekommen, muss sie wohl oder übel den langen Weg mit dem uralten Käfer auf sich nehmen, denn Fliegen ist zu teuer. Als der Brenner-Pass dem mitleiderregenden Vehikel den Rest gibt, bricht für Elli das letzte bisschen Hoffnung zusammen.

Und dann dieser langhaarige, alte, übriggebliebene Junghippie mit seinem Wohnmobil und diesem kläffenden Minihund. Aber was soll's? Um nach Capri zu kommen, nimmt sie sogar die Einladung von diesem Heinz, sie nach Neapel mit zunehmen, in Kauf. Der Rest wird sich schon ergeben.
Dass Heinz ihr unterwegs zusehends sympathischer wird, nein, damit hatte sie nicht gerechnet. Als sie zu allem Überfluß dann auch noch ihre Schwetser Doro auf der Fähre nach Capri trifft, ist ihr inneres Chaos perfekt.

Meine Meinung

Herrlich erfrischend, naiv ohne Ende, zickig, tränenreich, Liebe, Drama- wer das sucht, wird hier auf jeden Fall fündig. Tessa Hennig setzt hier sehr ausgeprägte Charakter ein, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei beschränkt sie sich auf maximale 8 Personen, bleibt damit also sehr übersichtlich. Die Beschreibungen der einzelnen Personen ist der Autorin meines Erachtens sehr gut gelungen, ich zumindest konnte mir während des Lesens schnell ein gutes Bild machen. Und so ganz nebenbei ist auch die Insel Capri sehr bildhaft beschrieben, lädt förmlich zum Urlaub machen ein.
Das Ganze ist sehr flüssig geschrieben, es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, nicht unbedingt anspruchsvoll, aber auf jeden Fall unterhaltsam.
Lediglich das Cover passt meiner Meinung nach nicht besonders gut. Es sieht zwar ganz witzig aus, mit diesen beiden hochnäsigen alten Damen, aber wirklich passend finde ich es nicht.

Unterm Strich

Unterhaltsame leichte Lektüre mit Herzschmerz und Schmunzeleffekt, dafür 4 Sternthaler von mir.


Die Autorin
Tessa Hennig ist seit vielen Jahren als freie Journalistin und Autorin tätig. Wenn sie vom Schreiben und ihrem Wohnort München eine Auszeit benötigt, reist sie auf der Suche nach neuen Stoffen und Abenteuern gern in den Süden.
Quelle: List Autorenseite
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