Montag, 30. Juni 2014

"Psychopathenpolka" von Christine Sylvester

Sutton-Krimi
397 Seiten
ISBN 9783954003204
Sutton-Krimi
Preis: 12,99€
Taschenbuch


Es gibt Tage, da sollte man im Bett bleiben. Zumindest geht es Kommissarin Lale Petersen so. Erst kollidiert sie mit einem Radfahrer, dem zum Glück nichts passiert ist. Dann entwischt ihr und ihrer rasanten Kollegin Mandy ein Perverser in den Elbauen, und zu allem Überfluss bekommt sie eine Anzeige... von einem Radfahrer? Das ist echt zu viel. Doch bevor sie diesen Radfahrer zur Rede stellen kann, muss sie leider feststellen, dass er tot ist. Ist das etwa ihre Schuld? Gemeinsam mit Mandy beginnt sie zu recherchieren, und je tiefer die beiden forschen, umso seltsamer wird das Ganze.
Privat läuft es auch nicht gerade toll, ihr Ex-Mann nervt total, ihr Sohn nimmt wahrscheinlich Drogen und überhaupt.

Meine Meinung

Lale Petersen hat nicht nur das Herz am rechten Fleck, sondern auch ihr Mundwerk. Und das macht sie von Beginn an sympathisch. Herrlich direkt und unkonventionell, großschnäutzig und auch noch witzig, und schon befindet sich der Leser mittendrin im herrlichsten Chaos. Es ist der 5. Fall für Lale, aber der 1. für mich. Das ist aber kein Problem, denn jeder dieser Krimis steht für sich. Und Lales Kollegen und Kolleginnen sind schnell kennengelernt, ebenso wie die Stadt Dresden.
Nur für den Fall ansich benötigt sie etwas länger, manches erscheint mir dabei zu lang und einige Male gibt es einfach zu viele Umwege. Klar führen die letztendlich auch zum Ziel.
Der tote Radfahrer ist hier der Auslöser für ein interessantes Thema: Pharmatests. Dabei kommen auch Details aus DDR-Zeiten zutage, die mich frösteln lassen.

Insgesamt ist dieser Krimi sehr vielschichtig und das macht ihn in Kombination mit dem ruppigen Charme von Lale Petersen auf jeden Fall lesenswert.

Wer hier kriminalistische Höchstleistungen sucht, wird vielleicht nicht zufrieden sein, aber wenn man nicht immer alles so bierernst nimmt, hat man mit diesem Krimi auf jeden Fall seinen Spaß.

Unterm Strich

Bissig, ironisch mit Dresdner Schnauze, so geht Krimi auch. Für den Spaß gibt es 4 Sternthaler.

Die Autorin
Christine Sylvester ist Diplomjournalistin und lebt als freie Autorin, Dozentin, Mutter zweier Kinder, Partnerin eines außergewöhnlichen Mannes und Bodyguard eines ängstlichen Schäferhundes in Dresden. Neben ihrer Serie um Lale Petersen kennen Krimifans sie als Herausgeberin von liebevoll komponierten Krimianthologien, u.a. »Mörderische Landschaften«, erschienen im Sutton Verlag.
Quelle: Sutton Krimi Autorenseite

Vielen Dank an Olivia Schrumpf und den Sutton-Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Dienstag, 17. Juni 2014

"Böser kleiner Junge" von Stephen King

Heyne Verlag
129 Seiten auf meinem Tolino
ISBN 9783641141769
Heyne-Verlag
Preis: 1,99€
Ebook


Heute kommt der Anwalt Leonard Bradley wohl das letzte Mal , um seinen zum Tode verurteilten Klienten George Hallas zu besuchen. Viel Hoffnung hat Bradley nicht, dass der Insasse heute die Gelegenheit nutzt, um zu erzählen, warum er den kleinen Jungen erschossen, ja förmlich hingerichtet hat.
Doch heute beschließt Hallas zu reden.
Es ist die Geschichte eines kleinen bösen Jungen, der Hallas nach und nach alle genommen hat, die ihm lieb und wichtig waren.
Ein kleiner Junge mit einer Mütze mit Propeller auf dem Kopf.

Meine Meinung

Nach meiner letzten Kurzgeschichte von King hatte ich fast die Befürchtung, dass er keine Kurzgeschichten mehr schreiben kann. Zum Glück hat er mir hiermit eher das Gegenteil bewiesen. Diese Kurzgeschichte hat das, was ich an ihnen so liebe: Spannung, Kuriosität, Gruseleffekt und Gänsehautfeeling.
Wie immer fängt alles recht harmlos an. Ein Mann sitzt im Gefängnis, und wird von seinem Anwalt besucht.
Doch nach und nach entblättert sich eine Geschichte, die mir die Gänsehaut den Rücken rauf und runter jagte. Es bedarf dafür hier nicht viel, allein die über Jahrzehnte hinweg immer wiederkehrende Begegnung mit diesem kleinen bösen Junge, der nicht altert, reicht vollkommen aus.
So ist es auch ein Leichtes, den Hauptprotagonisten Hallas immer weiter in die Enge zu treiben.

Dieses exklusive E-Book ist ein besonderes Dankeschön von Stephen King an seine Fans für den herzlichen Empfang in Deutschland und Frankreich im November 2013.
Unterm Strich

Vielen Dank für eine wieder mal gut gelungene Kurzgeschichte mit dem gewohnt gewünschten Gruseleffekt. 5 Sternthaler für einen kleinen bösen Jungen.


Der Autor
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, "Carrie", erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.
"Stephen King hat das Seelen-Alltagsleben der letzten dreißig Jahre vielleicht mehr geprägt als irgendein anderer zeitgenössischer Schriftsteller."
Frank Schirrmacher
Quelle: Heyne Autorenseite

Montag, 16. Juni 2014

"Sommer der Wahrheit" von Nele Löwenberg

Ullsteinverlag
493 Seiten
ISBN 9783548285610
Ullsteinverlag
Preis: 14,99€
Taschenbuch


Sheridan Grant ist adoptiert. Ihre Eltern sind bei einem Unfall um's Leben gekommen. Seitdem lebt sie mit 4 Brüdern bei ihren Adoptiveltern Rachel und Vernan Grant in Nebraska auf einer Farm. Sheridan hat es nicht immer einfach, denn ihre Adoptivmutter ist sehr streng und macht ihr das Leben zeitweise wirklich zur Hölle. Musik hilft ihr immer wieder darüber hinweg, denn Sheridan singt sehr gern, spielt Klavier und komponiert ihre Lieder am liebsten selbst.

Da sie daheim nicht gerade mit Liebe überschüttet wird, holt sich die 15-jährige ihre Streicheleinheiten bei den Männern, die für ihren Vater auf der Farm arbeiten. Seitdem sie sich bei ihrer Tante Isabella einige Bücher ausleihen durfte, kreisen ihre Gedanken immer öfter um den Wunsch nach sexuellen ersten Erfahrungen.

Und außerdem möchte sie zu gerne mehr über ihre leibliche Mutter erfahren, und als sie zufällig alte Tagebücher entdeckt, kommt sie der Wahrheit nach und nach immer näher.

Meine Meinung

Ich habe mich sehr gefreut davon zu hören, dass Nele Neuhaus unter ihrem Mädchennamen einmal keinen Krimi geschrieben hat, sondern einen Roman.
Mit dem Wechsel des Genres hat sie auch gleich die Örtlichkeit ausgetauscht, denn der Sommer der Wahrheit spielt in Nebraska zu Beginn der 90'er.

Durch ihren gewohnt flüssigen Schreibstil war es ein leichtes, sich einzulesen und ich muss gestehen, ich fühlte mich ziemlich bald sehr wohl.
Zwar ist der Start gleich einem Stoß in's kalte Wasser, doch die Sheridan, die hier zu Beginn einen schlechten Einstieg hinlegt, entpuppt sich schnell als ziemlich ausdauernde Persönlichkeit, die sich so schnell nicht unterkriegen lässt. Nur im Umgang mit ihren "Bettgeschichten" ist sie mir etwas zu naiv und begibt sich schnell in Situationen, die sie nicht immer kontrollieren kann.

Die Giftspritze der Geschichte ist hier eindeutig Rachel, die Adoptivmutter. Sie ist griesgrämig und nie zufrieden, egal was Sheridan auch unternimmt. Lediglich ihr jüngster Sohn Esra wird von ihr verhätschelt und mutiert so zum echten Widerling.

Adoptivvater Vernan Grant hingegen spielt eher im Hintergrund, häufig ist er garnicht da, denn die Farmarbeit lässt ihm kaum Zeit für die Familie, manchmal ist sein Fehlen fast schon als Flucht anzusehen.

Obwohl dies kein Krimi ist, konnte die Autorin wohl nicht ganz aus ihrer Haut, denn ich finde es sehr spannend und lässt somit auch immer wieder kriminalistische Zügeerkennen.

Innerhalb von 2 Tagen habe ich diese fast 500 Seiten förmlich verschlungen und hinterher verspürte ich so etwas wie Ärger in mir, weil ich mir nicht mehr Zeit zum Geniessen genommen habe.

Nele Löwenberg ist hier sehr vielseitig aufgetreten, das gefällt mir sehr gut. Es geht viel um Familie, um Liebe und Eifersucht, Enttäuschung und Zorn, aber auch um's Erwachsen werden und Vertrauen.

Unterm Strich

Ich habe mich mitreißen lassen in diesem Strudel von Gefühlen und Erkenntnissen, bin mit Sheridan durch alle Höhen und Tiefen gegangen und immer noch begeistert, dass Frau Löwenberg/ Neuhaus nicht nur gute Krimis schreiben kann. Dafür 6 Sternthaler von mir.


Die Autorin
Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern.
Quelle: Ullsteinverlag Autorenseite

Vielen Dank an Vorablesen und den Ullsteinverlag für dieses Exemplar.

Freitag, 13. Juni 2014

Spontane Lesung in Hannover

Hallo Ihr Lieben,

am Mittwoch war ich spontan auf einer Lesung hier in Hannover.


Eingeladen wurde ich von meiner Freundin und Kollegin Gitta. Das freute mich besonders, denn diese Lesung wurde von ihrem Sohn Linus gehalten. Dieser junge Mann studiert jetzt im 2. Semester Kunst in Braunschweig, und schreibt Texte und Gedichte und hat auch schon mal bei einem Poetry Slam gewonnen.

Obwohl ich an diesem Mittwoch keinen schön Spätdienst hatte und ziemlich abgekämpft war, wollte ich mir dieses Vergnügen doch nicht nehmen lassen. Also ruckizucki, eh viel zu spät, ab in die Straßenbahn, zum Glück nicht weit zu fahren... und doch noch vor Lesungsbeginn ins "Zensurfrei" in der hannoverschen Nordstadt gestürmt.

Linus war gerade dabei, einleitende Worte zu sprechen.
Kaum saß ich, ging es auch schon los.


Der junge Mann hatte alte und neue Texte dabei, ebenso Gedichte und trug diese nun nach und nach vor.
Ich bin total begeistert, so möchte ich auch mal schreiben können...

Mal ganz ruhig, mal sehr laut und aufgebracht, gestenreich oder wie eingeschüchtert und zögerlich, da ist wirklich alles vertreten gewesen.
Gedichte wie "Der Lindwurm", der letztendlich ein Güterzug ist oder "Prinzessin Rostfrei", die lieber doch keinen Bürgerlichen heiraten sollte, wurden zum Besten gegeben.
Aber auch Kurzgeschichten, manche nur 1-2 Seiten lang, aber doch so inhaltsreich, manches vielleicht selbst so oder ähnlich erlebt, einfach wunderbar.

Das Ganze wurde auch für YouTube aufgenommen, wenn das Ganze online geht, stell ich hier den Link ein.

In einer 15-minütigen Pause konnte die Gäste Fragen aufschreiben, die im Anschluss anonym gestellt wurden.

So erfuhr ich, dass der junge Mann Schuhgröße 42 hat, und gerne Bananen isst und sich die Haare am liebsten mit veganem Apfelshampoo wäscht.

Neben mir saß die stolze Frau Mutter und ich kann ihren Stolz sehr gut verstehen. Sie hat auf ihrem Blog auch schon einen Beitrag dazu gepostet, klickt bitte hier, dann könnt Ihr schauen und lesen.

Linus selbst betreibt auch einen Blog, klick hier, ist allerdings durchs Studium gerade nicht so am Ball, klar, dass jetzt andere Dinge vorgehen.


Alles in allem ein gelungener Abend und ich bin so froh, dass ich mich nach dem Dienst noch aufraffen konnte!
Da kommt bestimmt noch mehr!


Liebe Grüße, Eure Petra

Donnerstag, 12. Juni 2014

Lange ist's her

Jeden Tag eine Kleinigkeit...

... denn es ist doch garnicht so einfach, bis ein Blog so ist, wie man ihn gerne hätte. Aber ich freue mich über Eure Kommentare und Tipps.
In Hannover ist der Himmel heute grau, ich habe frei, und meine Familie ist um mich. Das liebe ich.
ich wünsche allen einen schönen Sonntag
Eure Petra

Das war mein erster Post, exakt heute vor 4 Jahren... Heute scheint die Sonne, es ist Donnerstag, ich habe Spätdienst, und meine Lieben sind arbeiten oder in der Schule.

Jaaa, mein Blog wird heute 4 Jahre alt!!

glitter-graphics.com
Also dann

Herzlichen Glückwunsch mein Lieber Blog!

Ich danke dir, dass du immer so geduldig bist mit mir, wenn ich mal wieder keine Zeit habe.
Ich danke Euch, meine lieben Mitleser und Mitleserinnen... auch die Stillen
Ich danke den Verlagen, die mir immer wieder tolle Bücher zur Verfügung stellen
Ich danke Euch, die immer wieder auf die Posts kommentieren
Ich danke für die vielen tollen Leute, die ich dadurch kennenlernen darf und durfte
Ich danke für den Spaß, den ich mit diesem Blog habe

Mittlerweile gibt es 821 Posts, die meisten Besucher sind aus Deutschland, dicht gefolgt von den vereinigten Staaten, der am häufigsten besuchte Post ist "Warte auf mich", die am besten besuchte Seite ist "Über mich".

Es gibt gerade genau 1900 Kommentare von Euch, ich habe 253 Rezensionen zu Büchern hier geschrieben, und 41 Rezensionen zu Ebooks.

Ich war 3x in Leipzig auf der Buchmesse.

Ich kenne mittlerweile die Katze mit Buch persönlich, ebenso Friedelchen von Friedelchens Bücherstube, Mirjam von Mirjam H.Hüberli und Fannie, die Buchstabenfängerin.

Mein Blog war Blog des Monats letztes Jahr bei Vorablesen und und und

Ich bin stolz auf mich, dass ich nicht aufgebe, denn es gibt sooo viele Bücherblogs und viele von ihnen sind einfach nur klasse, da werde ich ewig hinterher hinken, weil ich einfach nicht so viel Zeit habe. Aber das macht mir nichts, ich freue mich über jeden, der hier vorbei schaut, jeden, der mir schreibt, jeden, dem ich helfen kann, egal wie.

Und nun freue ich mich auf das nächste Jahr mit Euch allen!

Vielen Dank und liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 9. Juni 2014

"Mind Ripper" von Nadine Erdmann

Nadine Erdmann
283 Seiten
ASIN  B00JJOT8AG
Preis: 2,99€
Ebook


Im Jahr 2038 ist die Cyberworld weit voran geschritten. Durch ausgeklügelte Technik können die Kids nicht einfach nur Computerspiele spielen, sondern sie sind mittendrin. So auch Jamie und Jemma aus London. Gemeinsam mit ihren Freunden Charlie und Zack können die Zwillinge stundenlang der realen Welt entschwinden um gegen Drachen zu kämpfen oder Challenges zu gewinnen.
Besonders für Jamie hat dies seinen eigenen Reiz, denn seit einem schweren Unfall ist er auf Hilfe durch Gehstützen oder einen Rollstuhl angewiesen.
Der Hausroboter Max ist dabei schon eine sehr gute Unterstützung, aber Jamie wäre es natürlich liebe, er könnte darauf verzichten. Nur in der Cyberworld kann er sich frei und ohne Schmerzen bewegen.
Doch die Fortschritte der Cybertechnik bringt nicht nur Gutes mit sich, denn durch ein noch unveröffentlichtes Spiel sind bereits 2 Jugendliche in eine unerklärbares Koma gefallen und die Ärzte haben noch keine Idee.
Durch einen Zufall lernen die 4 Jugendlichen  Will kennen. Er ist der Sohn des Spielerfinders, und er bittet sie um Hilfe, heraus zu finden, was es mit diesem Spiel auf sich hat.

Meine Meinung

Ein Cyberthriller- darunter konnte ich mir erst einmal nicht viel vorstellen. Zunächst beginnt auch alles ganz normal, 4 Jugendliche, die sich gerade mitten in einem Cyberkampf befinden und sich dort gern die Zeit vertreiben.
Dabei sitzen sie jedoch nicht vor dem Computer oder einem TV, nein, sie befinden sich als Avatar mitten im Spiel.
Mir das vorzustellen war nicht schwer, schließlich gibt es Filme wie Avatar oder Tron.
Zum Glück spielt nicht alles im Netz, die Jugendlichen haben auch ein Leben außerhalb und dort genau solche Sorgen wie unsere Jugendlichen auch.
Schule, Familie, Freunde, Krankheiten... die vorangeschrittene Technik kann nun mal nicht alles ersetzen.
Aber hier ist es so, dass die Cybertechnik für etwas herhalten soll, worauf der Mensch besser keinen Einfluss haben sollte.
Trotzdem befürchte ich, dass diese Geschichte irgendwann einmal realistischer sein könnte, als mir lieb ist.
Als Thriller würde ich diese Geschichte nicht bezeichnen wollen, denn letztendlich steckt keine bösartige Absicht dahinter. Leider ist das Ganze ziemlich schnell absehbar, nur die Idee ansich hatte ich so nicht erwartet.
Nadine Erdmann hat, wie ich finde, einen recht klaren Schreibstil, allerdings wirken manche Abschnitte einfach zu lang, oder wiederholen sich und ziehen so das Ganze unnötig in die Länge.

Unterm Strich

Es hat mir gefallen, trotzdem lasse ich dieses Buch mit gemischten Gefühlen hinter mir. Ich vergebe dafür 4 Sternthaler.

Die Autorin
Ich wuchs in einem Haus voller Bücher und Musik auf und seit ich denken kann, liebe ich Geschichten. Selbst welche zu schreiben, war aber lange Zeit nur eine fixe Idee, denn die Schriftstellerei gilt als brotlose Kunst und so musste zunächst ein anständiger Beruf her.
Da ich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollte, studierte ich Lehramt, verbrachte einen Teil meines Studiums in London und unterrichtete als German Language Teacher an einer kleinen Privatschule in Dublin. Zurück in Deutschland wurde ich Studienrätin für Deutsch und Englisch und arbeitete an einem Gymnasium und einer Gesamtschule in NRW. Der anständige Beruf war mir damit sicher, aber mein Herz hing mehr und mehr daran, Geschichten zu schreiben...
Quelle: Nadine Erdmann Autorenseite

Vielen Dank an Nadine Erdmann, die mir dieses Ebook zur Verfügung gestellt hat.
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