Samstag, 29. November 2014

Weihnachtswichtelei

Hallo Ihr Lieben,
morgen ist der 1. Advent und es gab hier noch nicht ein einziges Fitzelchen Schnee... und in den USA wissen sie nicht, wohin damit... jaja, dass die immer so übertreiben müßen.

Nun gut, das bedeutet aber auch, dass die Wichtel, die hier mitmachen, schon in 26 Tagen ihre Wichtelpäckchen auspacken dürfen!


Damit die Raterei nicht zu schwer wird, kommt jetzt hier die Teilnehmerliste.


Eine kleine gemütliche Runde, und ich freu mich sooo sehr. Und soll ich Euch mal was sagen? Mein Paket ist heute schon angekommen... ich krieg die Krise... jetzt muß ich sooooo lange warten, bis ich es auspacken darf. Es steht im Wohnzimmer für alle sichtbar auf dem Schrank, damit jeder sehen kann, dass ich es nicht schon heimlich ausgepackt habe.
Aber ich hab auch schon alles zusammen und schicke es nächste Woche vielleicht schon ab...

Ich wünsche morgen alles einen schönen 1. Advent... ich hab mal wieder Spätdienst...

Liebe Grüße, Eure Petra

Dienstag, 25. November 2014

Die ersten sind gegangen

Hallo Ihr Lieben,

heute war es soweit: Unsere ersten beiden Igelkinder sind gerade ausgezogen. Wer die ganze Geschichte noch nicht kennt, kann sie hier verfolgen.

Und jetzt noch ein paar abschliessende Fotos vom Auszug.











Samstag, 22. November 2014

Lesenacht bei Ines

Hallo Ihr Lieben,

neulich bekam ich einen Kommentar von Ines, in dem sie zur Lesenacht auf ihrem Blog einlädt. Und da ich heute tatsächlich Zeit habe, mach ich mit, mal sehen, wie lange. Los gehen soll es um 21.00 Uhr, Ende um 3.30 Uhr Sonntag morgen.

http://thecalloffreedomandlove.blogspot.de/2014/11/fantasy-lesenacht-die-neunte-lesen-bis.html

Unter dem Motto "Fantasy" habe ich mir "Dornenkuss" ausgesucht. Die beiden ersten Bände - Splitterherz und Scherbenmond - hab ich ja schon gelesen, und es wäre ja schön, wenn ich die Trilogie endlich mal zum Abschluß bringe.
Bin gespannt, wie lange ich aushalte. Ines wird zwischendurch kleine Aufgaben posten, die die Leserschaft bei Laune halten soll.

Also, dann bis später...

21 Uhr
Seite 0
1. Aufgabe
Ich soll mir vom Cover einen Gegenstand aussuchen und ihn beschreiben, ohne den Namen zu nennen... wie bei Tabu
OK, der Gegenstand ist weiß, man findet ihn auch an Vögeln, und er ist ganz weich, achja, Engel brauchen diesen Gegenstand auf jeden Fall auch!
Und nun ein Wort, das das Buch beschreibt: Abschluß
PS: Ines hat gerade korrigiert, sie möchte das Cover in einem Wort beschrieben haben und nicht das Buch... ok. Dann sag ich mal "Dunkel"

So, jetzt aber los... bis später

21:50 Uhr
Seite 35
2. Aufgabe
Ines möchte wissen, welches und warum ich das Buch lese! Das ist ganz einfach, es wird Zeit, die Trilogie endlich abzuschliessen. Die beiden ersten Bände habe ich verschlungen,und "Dornenkuss" wartet nun schon lange auf meinem SuB, da kam diese Lesenacht genau richtig. Ich erwarte einen gelungenen Abschluß, denn oft bin ich vom Ende einer Trilogie eher enttäuscht, vielleicht habe ich darum so lange gewartet...
Ich hab es heute erst begonnen und bin aktuell auf Seite 35.

22.40 Uhr
Seite 49
3. Aufgabe
Ines möchte wissen, welches Buch Nummer 26 in meinem Regal ist. OK, ich hab jetzt in dem Regal gezählt, das hier im Wohnzimmer steht und Buch 26 ist "Tanz, Püppchen, tanz" von Joy Fielding. Ich hab es noch nicht gelesen, ebenso wie die sicherlich über 150 weiteren Bücher, die auf meinem SuB vor sich hin schlummern und auf Erlösung warten... wenn ich mal eingeschneit bin oder meine Haustür nicht aufgeht und ich nicht arbeiten gehen kann, oder ich in Rente gehe... hahaha... oder nie.

23.50 Uhr
Seite 62
4. Aufgabe
Ines möchte wissen, was mein Protagonist gerade macht, ich soll einen Satz herausschreiben und ihn mit "und", "aber", "weil" oder "dann"  beginnen und beenden mit einem Komma:

- und deshalb startete ich ein Ablenkungsmanöver und berichtete von Tillmanns SMS, -

Bitte sehr, das ist er. Bis jetzt ist noch alles gut, ich hab gerade noch ein bisschen Salat geknabbert, lecker mit Schafskäse und Kräuterbaguette, und ab und zu schau ich mal auf dem einen oder anderen Blog vorbei.

0.28 Uhr
Seite 79
5. Aufgabe
Lesen, lesen, lesen... ohne Pinkelpause, ohne Ablenkung, soviel wie geht, bis zur nächsten Aufgabe
Ok, wird erledigt. Achja, das Zitat hab ich doch glatt unterschlagen... uupps

1.10 Uhr
Seite 95

Bis dahin bin ich gekommen,  das macht nochmal 16 Seiten, aber jetzt gebe ich auf. Vielen Dank für die Einladung und Gelegenheit, gerne mal wieder!

Donnerstag, 20. November 2014

Unterwegs mit Seitenweise

Ja, schon wieder war ich auf einer Lesung. Darin ist Hannover echt super, weil ich hier 2 Buchhandlungen habe, bei denen eigentlich mindestens einmal im Monat eine Lesung stattfindet. Und meist ist was für mich dabei, ob ich dann Zeit habe, ist ja eine andere Sache.


Nun gut, diesmal war Tanja Kinkel zugegen, bei Hugendubel Hannover. Pünktlich um 19.50 Uhr suchte ich mir in gewohnter Umgebung einen Sitzplatz, umgeben von ca 60 Mitsitzern. Um 20.15 Uhr ging es dann los.
Moderiert wurde, wie schon so häufig, von Margarete von Schwarzkopf, die ich ja schon bei Simon Beckett erwähnt hatte.


Tanja Kinkel schreibt in erster Linie historische Romane, eigentlich nicht so unbedingt mein Genre, aber ich bin immer offen für neues, und ab und zu ist ja auch in meinem SuB etwas aus diesem Bereich dabei.
Frau von Schwarzkopf, Tanja Kinkel
Zu Beginn wurde die Autorin von Frau von Schwarzkopf vorgestellt und Frau Kinkel erzählte dann auch gleich, wie sie gerade auf histoische Romane kam. Da sie aus Bamberg stammt, umgab sie ein dauerhaftes historisches Umfeld in Form der Bamberger Altstadt, welche ihr schon in frühen Jahren auf dem Schulweg immer präsent war. Und da gerade im Bereich der Geschichte die Möglichkeiten so breit gefächert sind, gibt es eben förmlich unendliche Möglickeiten, darüber zu schreiben.

Das aktuelle Buch hat allerdings nichts mit deutscher Geschichte zu tun, sondern es geht um die Mongolei im 15. Jahrhundert, genauer gesagt um Frauen aus dieser Epoche. Und von Manduchai, die Weise Königin der Mongolen handelt ihr neustes Buch "Manduchai - die letzte Kriegerkönigin".


Frau Kinkel las insgesamt 3 Abschnitte vor, die mich teilweise wirklich gefesselt haben, das hatte ich nicht erwartet. Sie hat eine angenehme Stimme und so war es ein leichtes, dem Ganzen gut zu folgen. Zwischendurch wurde unter anderem erläutert, wie sie den Personen Leben einhaucht und wie aufwendig sie ihre Recherche betreibt. Für dieses Buch hat sie die Mongolei selbst besucht, denn es ist ihr sehr wichtig, das Ganze dem Leser so nah bringen zu können, wie sie kann.


Im Durchschnitt benötigt Frau Kinkel ca. 1,5 Jahre, um ihre Informationen zusammen zutragen und so zu verbinden, dass daraus dann ein Roman werden kann. Für das Schreiben gehen dann noch einmal ca. 6 Monate drauf, bis es überarbeitet und schlussendlich in Druck gehen kann. 

Nach ca. 1,5 Stunden ging die Lesung zur Neige und die Besucher hatten die Möglichkeit, sich ihre Bücher signieren zu lassen. Natürlich stellte auch ich mich brav an und Frau Kinkel verewigte sich in meinem Moleskin, dazu gab es auch noch eine Autogrammkarte.


Und wieder einmal ging ein sehr interessanter Abend zu ende und wenn mein SuB nicht so unerreichbar hoch wäre, hätte ich mir das Buch sogar gekauft. Aber ich kann es auf jeden Fall empfehlen, wer historisches mag, wird hier bestimmt nicht entäuscht sein.

So, Ihr lieben, für dieses Jahr sind keine Lesungen mehr geplant, es sei denn, es gibt noch eine spontane Veranstaltung, dann schreib ich Euch Bescheid.

Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 14. November 2014

"Hope forever" von Colleen Hoover

dtv
528 Seiten
ISBN 9783423716062
dtv
Preis: 9,95€
Taschenbuch


Bevor die 17jährige Sky Holder kennenlernte, war ihr nicht klar, was für Gefühle sie empfinden kann, wenn sie mit einem Jungen zusammen ist. Bis jetzt fühlte sie sich dann taub und abwesend. Doch mit Dean Holder ist das ganz anders, viel intensiver, wie sie selbst sagt. Dabei ist Holder eher ein merkwürdiger Typ. In einem Moment ist er liebevoll und einfach nur traumhaft, doch dann plötzlich zieht er sich zurück, ist abweisend und voller Wut. Als Sky schließlich dahinter kommt, was eigentlich los ist, gibt es eine unglaubliche Wendung in ihrem Leben.

Meine Meinung

Mit ihren beiden Büchern um Will und Layken hat die Autorin schon ganz schön vorgelegt. Aber nun hat sie nochmal ordentlich nachgelegt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es jetzt nicht doch zu viel ist.
Die Liebesgeschichte zwischen Sky und Holder macht den größten Teil des Buches aus, aber es gibt noch zwei weitere, sehr brisante Themen, die darin integriert sind, lasst euch überraschen.
Ich mag die Geschichte, sie ist gut und interessant. Was aber das Thema Liebe betrifft, das ist mir fast schon zu viel. Es ist romantisch, ohne Frage, aber für meinen Geschmack zu kitschig und schwülstig. Die beiden Protagonisten sind besonders. Und sie sind sympathisch. Dean Holder ist schwer zu durchschauen, genau das macht ihn so interessant. Sky hingegen ist recht offen und jedem gegenüber freundlich. Das hat ihr aber leider auch den Ruf als Schlampe beschert, obwohl viele sie garnicht kennen.
Soweit, so gut, nichts außergewöhnliches für eine Geschichte. Aber trotzdem finde ich, dass besonders Sky sich hier nicht als Jugendliche verhält, da hat Colleen Hoover sie in meinen Augen älter dargestellt. Das mag vielleicht an der Ausdrucksweise der beiden liegen, denn ich glaube nicht, dass man in dem Alter solche Dialoge führt, wie sie hier geschrieben sind. Es sei denn, sie wären Romeo und Julia...
Aber letztendlich muss das natürlich jeder selbst für sich entscheiden.
Alles in allem ist das Buch so voller Emotionen und auch Dramatik, dass es förmlich übersprudelt. Und ja, manchmal hat es mich zum Taschentuch greifen lassen.

Unterm Strich

Ich denke, etwas weniger Emotionen hätten auch nicht geschadet, aber jetzt ist es nunmal so. Für die Idee ansich gibt es 4 Sternthaler.
 Die Autorin
Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas. Ihren Erstling ›Weil ich Layken liebe‹ veröffentlichte sie zunächst als E-Book und stand damit sofort auf der New York Times-Bestsellerliste. Mittlerweile hat sie weitere Romane geschrieben, die allesamt eine große Fangemeinde haben und zu internationalen Bestsellern wurden.
Quelle: dtv-Autorenseite

Mittwoch, 12. November 2014

Ich hab es nicht vergessen...

... dass Marie von bookmark mich getaggt hat. Also dann, ran an die Antworten.

Wie groß bist du?
Es ist schon etwas her, aber in meinem Ausweis steht 1,72m, ich glaube, daran hat sich noch nichts geändert.

Hast du ein verborgenes Talent? Wenn ja, welches? 
Hmmm, nein, eigentlich nicht. Früher habe ich mal Trompete und Tenorhorn gespielt, aber das ist lange her und nicht unbedingt ein Talent.

Worüber ärgerst du dich am meisten, was Blogs betrifft?
Ich bin selbst nicht die Kommentatorin schlechthin, aber ich finds schade, wenn ich irgendwo doch mal einen Kommentar abgebe und dann keine Reaktion kommt...

Worüber ärgerst du dich am meisten in der Nichtbloggerwelt? 
Über Idioten, die ständig vor unserer Einfahrt so dämlich parken, dass wir nicht aus unserer Einfahrt raus kommen, ohne fast das Lenkrad abzudrehen vor lauter Kurbelei.

Was ist dein Lieblingslied?
Oh es gibt ein Lied von den Beatles, das von Sting, Elton John und Paul McCartney 1997 gemeinsam gesungen wurde... Hey Jude... das liebe ich.

Welcher ist dein liebster Etsy-Shop, der dir nicht gehört
Hab keinen...

Wie verbringst du deine Freizeit am liebsten, wenn du nicht alleine bist?
Dann bin ich mit meiner Familie beschäftigt, irgendetwas ist immer.

Was ist dein liebstes Junkfood?
Süßes ist nicht so meins, passiert zwar auch mal, aber lieber mag ich salziges wie Salzstangen oder Tortilla-Chips...

Hast du Haustiere? Wenn ja, welche und wie heißen sie? 
Da wären unsere 2 Katzendamen... naja Damen trifft es nicht ganz, eher Zicken. Sie heißen Pünktchen und Teufelchen, ich hatte kein Mitspracherecht, sonst wären es Hexe und Zicke geworden. Dann gibt es 2 Rattenherren mit den Namen Tardy und Fruchtzwerg und unsere Igel sind ja nur auf der Durchreise.

Was ist dein Lieblingssachbuch bzw. dein Lieblingsroman?
Ich komme immer wieder darauf zurück. Es ist "Die letzten ihrer Art" von Douglas Adams. Es ist fantastisch, regt zum Lachen, aber noch viel mehr zum Nachdenken an.

Was ist dein Lieblingskosmetikprodukt?
Ich hab keins. Ich habe mich das letzte Mal geschminkt, als ich geheiratet habe, glaube ich. Da ich im Dienst keine Schminke mag, hab ich schlicht und ergreifend keine. Bis auf Tagescreme und Körperlotion nix...

Wann war dir das letzte mal etwas peinlich? Was ist passiert?
Tja, muss ich mal überlegen... wenn mir etwas einfällt, trage ich es nach.

Wenn du nur ein Getränk trinken könntest außer Wasser, was würde das sein?
Mineralwasser mit wenig Kohlensäure und einem Hauch von Apfel.

Was ist dein Lieblingsfilm?
Mamma Mia der Film mit Meryl Streep... achja...

Wer warst du in der Schulzeit? 
Still und schüchtern, nicht die Streberin, eher gutes Mittelfeld, keine Klassensprecherin, aber immer mit gutem Rat dabei.

Wenn du überall auf der Welt leben könntest, wo würdest du leben wollen?
Dänemark, Nordseeseite, ein Haus in den Dünen, Wind, Salzluft, egal ob Sonne oder Regen.

PC oder Mac?
Schon immer PC

Die letzte romantische Geste von wem auch immer?
Heute morgen, ein frischer Cappuccino, serviert von meinem Mann, ganz unerwartet... ja, ich brauche nicht viel  ;o)

Lieblingsberühmtheit?
Tja, ich weiß nicht, so einen richtigen Liebling, nein, den hab ich nicht.

Welche Bloggerfreunde willst du heimlich als beste Freunde haben?
Dich, Marie, und Melanie vom Lesestrand und Tanja vom Leseleuchtturm und Kathrin von Phantasiereisen und Friedelchen von Friedelchens Bücherstube. Beste Freunde, na auf jeden Fall beste Bücherfreunde. Auf jeden Fall würde ich all diese Personen am liebsten mal treffen, alle zusammen zur gleichen Zeit. Und mich dann zurücklehnen, und mich freuen, was ich für Freunde habe...

So, das sind die 20 Fragen, um die es ging. Es hat mir gefallen, sie zu beantworten, vielen Dank, Marie.
Ich werfe den Tag in die große weite Bloggerwelt, und wer mag, fängt ihn auf und erzählt von sich...

Liebe Grüße, Eure Petra

"Zwillingssterne" von Cristina Moracho

Königskinder/ Carlsen-Verlag
431 Seiten
ISBN 9783551560056
Königskinder/ Carlsen-Verlag
Preis: 18,90€
gebundene Ausgabe


Oliver und Althea, sie kennen sich seit ihrer Kindheit. Nachbarskinder, die wie Kletten aneinander hängen, manche denken sogar, sie wären Zwillinge. Sie gehen gemeinsam durch dick und dünn, sind beste Freunde für's Leben.
Aber irgendwann werden aus Kindern langsam Jugendliche und die Gefühle und Ansichten ändern sich. Es kribbelt, ist irgendwie anders, aber trotzdem schön. Noch schöner wäre es, wenn es beiden so ginge, aber manchmal hat man vielleicht einfach Angst vor dem neuen. Als Oliver dann an dem seltenen Kleine-Levin-Syndrom erkrankt und deswegen plötzlich 2-3 Wochen am Stück durchschläft, und nur unbewusst für Toilettengänge und Fressattacken aufsteht, ändert sich auch Altheas Leben. Ohne Oliver ist sie förmlich nichts, denn die beiden haben wirklich alles gemeinsam gemacht. Und nun? Was soll sie ohne ihn machen?
Als dann auch noch etwas besonderes in ihrem Leben geschieht, kann sie es anfangs nicht mal ihrem Freund erzählen, nicht einmal, als er wieder wach ist...
Um mehr über seine Krankheit zu erfahren, fährt Oliver für längere Zeit zu Studienzwecken nach New York in eine Klinik, in der Hoffnung, dass man ihm dort helfen kann. Althea erfährt erst nach seiner Abreise davon, denn ausgerechnet jetzt haben die beiden sich so zerstritten, dass Oliver nichts mehr von ihr wissen will.

Meine Meinung

Was muss das für ein blödes Gefühl sein, wenn man aufwacht und mal eben 3 oder 4 Wochen vergangen sind, ohne dass man dabei war. Was man alles verpaßt hat. Und ganz egal, was die anderen erzählen, man war nicht da und kann es auch nicht nachholen, denn das ist einfach nicht das Gleiche.
Ich gestehe, als ich von diesem Syndrom lass, musste ich erst einma das www befragen, was es damit auf sich hat. Nach meiner Recherche war ich dann doch beruhigt, denn wenn es in Büchern um Krankheiten geht, sind diese in der Regel tödlich. Da kann ich euch beruhigen, das ist hier nicht der Fall.
Aber natürlich bedeutet das trotzdem nicht, dass es hier von Problemen nicht so wimmelt. Die Pubertät ist schon kein Geschenk, es gibt viele Höhen und Tiefen, man ist viel mit sich beschäftigt, da ist eigentlich kein Platz für Krankheiten.
Trotzdem finde ich, dass die Autorin das hier sehr gut kombiniert und verpackt hat. Ihr Schreibstil ist zeitgerecht und jugendlich, ohne gestellt zu wirken und es lässt sich gut lesen. Geschrieben ist es in der Gegenwart, aus der Erzählerperspektive.
Insgesamt finde ich die Geschichte von der Grundlage her sehr realistisch, was mir allerdings weniger gefällt, ist der ständig in Erscheinung tretende Alkohol zu allen Gelegenheiten.
Aber auch so gefällt mir das Buch, nicht nur, was den Inhalt, sondern auch, was das Äussere betrifft. In Schwarz und Gold gehalten, sieht es edel und trotzdem schlicht aus.

Unterm Strich

Eine gelungene Kombination aus Pubertät und Krankheit, und eine schöne Geschichte über die erste große Liebe, die mich berührt hat. Sie ist nicht oberflächlich, sondern mit ordentlich Tiefgang und regt zum Nachdenken an. Dafür von mir 5 Sternthaler.

Die Autorin 
Cristina Moracho hat am Brooklyn College studiert. Sie arbeitet heute als freie Lektorin, bringt sich selbst Gitarre bei und lebt im südlichen Brooklyn. Für das erste Kapitel von „Zwillingsterne“ erhielt sie den Lainoff Foundation Award.
Quelle: Königskinder- Autorenseite

Vielen Dank an Vorablesen und den Königskinder/ Carlsen-Verlag für dieses Leseexemplar.

Samstag, 8. November 2014

"Still" von Zoran Drvenkar

Eder und Bach
416 Seiten
ISBN 9783945386002
Eder und Bach Verlag
Preis: 16,95€
Taschenbuch


Du- Du bist nur 2 Wochen verschwunden gewesen, aber als du zurück kamst, war alles anders. Das ist jetzt 6 Jahre her, seitdem hast du geschwiegen.

Ich- Ich bin ein Vater, dessen Tochter ebenfalls verschwunden ist. Ich suche sie, will sie endlich finden. Auch wenn mein Weg zu ihr sehr ungewiss ist.

Sie- Sie sind die Jäger, 4 Männer. Sie suchen lange nach ihrer Beute, damit sie im Winter auf die Jagd gehen können. Das ist schon seit Generationen so. Aber manchmal wird die Beute auch zum Jäger.

Meine Meinung

Du- Ich- Sie - Das sind die jeweiligen Kapitelüberschriften. Anfänglich hat mich das etwas irritiert, ich musste mich erst einmal einlesen. Aber auch das war nicht so einfach, denn ich hatte ständig das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, etwas fehlte. Und ich hatte Recht.

Der Hauptprotagonist ist ein verzweifelter Vater, der nichts unversucht lässt, um seine Tochter wieder zu finden. Er gibt die Hoffnung nicht auf. Dafür wechselt er sogar seine Identität und sucht den Kontakt zu den Männern, die seine Tochter entführt haben. Sein Vorgehen ist dabei sehr vorsichtig, denn Fehler kann er sich nicht erlauben.
Es wird hier sehr genau beschrieben, sein Tun und Handeln, die Recherche, seine Gedanken dabei. Und obwohl man ihm so nahe ist, weil die "Ich"-Kapitel überwiegen und entsprechend in der Ich-Perspektive geschrieben sind, ist es doch irgendwie anonym und emotionslos. Trotzdem ging es mir auch nahe, was er für Bemühungen und Anstrengungen auf sich nimmt. was er sich selbst abverlangt, um jemand zu sein, der er eigentlich nicht ist.
Der Schreibstil entspricht dem, was ich schon von Drvenkar gelesen habe, kalt und ohne Emotionen, einsam und distanziert, und dabei doch fesselnd. Und wieder schafft er es, dem Ganzen plötzlich einen Dreh zu geben, auf den ich förmlich von Anfang an gewartet hatte, dieses Gefühl, dass da etwas nicht stimmt.

Unterm Strich

Genau dieses Anonyme, das nicht Ausgesprochene, im Hintergrund Widerwärtige, das fesselt mich bei diesem Thriller. Entweder man mag seinen Stil oder eben nicht, dazwischen gibt es nichts. 5 Sternthaler von mir.
Der Autor
Zoran Drvenkar, 47, lebt bei Berlin. Seine ersten beiden Thriller »Sorry« und »Du« belegten Platz 5 und Platz 2 der KrimiWelt-Bestenliste und wurden in Deutschland über 200.000 mal verkauft. Die US-Rechte an beiden Büchern sowie die Filmrechte wurden für einen hohen sechsstelligen Dollarbetrag lizensiert. Er erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005 und Friedrich-Glauser-Preis für »Sorry« 2010. Zoran Drvenkar hat eine eingeschworene Fangemeinde von Lesern und ist ein absoluter Medienprofi bei Presseterminen und Lesungsauftritten.
Quelle: Eder und Bach Autorenseite

Vielen Dank an den Eder und Bach-Verlag für dieses Leseexemplar.

Donnerstag, 6. November 2014

Weihnachtswichteln... wer hat noch nicht, wer will nochmal...

Hallo Ihr Lieben,

ich will nochmal schnell dran erinnern an die Weihnachtswichtelaktion 2014 auf meinem Blog. Ihr könnt Euch noch bis Mitternacht anmelden... ok, Nachzügler bis morgen sind auch noch möglich!

http://petrasternthaler.blogspot.de/2014/10/es-wird-langsam-zeit.html

Klickt hier, dann kommt Ihr zum entsprechenden Post!

Und wenn Ihr lieber oder zusätzlich noch ein paar Karten zu Weihnachten verschicken möchtet, klickt mal bei Paula rein, die organisiert dieses Jahr wieder ihr Weihnachtskartenwichteln, da bin ich auch dabei!

Klickt bitte hier, dann gelangt Ihr direkt zu ihrer Anmeldung!

So und nun noch einen gemütlichen Tag

Liebe Grüße, Eure Petra


Mittwoch, 5. November 2014

Die Nächste bitte...

Hallo Ihr Lieben,

kaum ist die eine Lesung verarbeitet, kommt schon eine Einladung für die nächste. Diesmal geht es um Tanja Kinkel.


Am 19.11. in unserer Hugendubel- Buchhandlung liest sie aus ihrem neusten Buch
"Manduchai -Die letzte Kriegerkönigin". 

Moderiert wird wieder von Frau von Schwarzkopf. Bisher habe ich von Frau Kinkel noch nichts gelesen, es steht von ihr auch noch nichts in meinem Regal. Sie schreibt hauptsächlich historische Bücher, die sind nicht so unbedingt an 1. Stelle bei mir, aber hin und wieder bin ich nicht abgeneigt. Also lasse ich mich einfach mal überraschen.

Wer Interesse hat, kann sich bei Hugendubel noch Karten ordern, geht sogar online. Dafür müßt Ihr einfach hier klicken.
Selbstverständlich werde ich Euch dann wieder ausführlich berichten.

Liebe Grüße, Eure Petra

Dienstag, 4. November 2014

Unterwegs mit Seitenweise

Hallo Ihr Lieben,

gestern war es mal wieder soweit, ich war bei einer Lesung. Die Karte hatte ich mir schon vor einiger Zeit besorgt, es war nämlich zu befürchten, dass die Veranstaltung schnell ausverkauft ist, immerhin ging es um Simon Beckett.

natürlich muß meine Tasche mit
In Leipzig auf der Messe hatte ich ihn schon mal gesehen, aber damals war es so voll, das man nicht viel mitbekam. Normalerweise sind die Lesungen immer direkt vor Ort in der Buchhandlung Leuenhagen und Paris, aber diesmal wurde der Veranstaltungsort noch gewechselt in die Apostelkirche in Hannover.

Apostelkirche Hannover
Um gute Sicht zu haben, stellte ich mich also um 18.45 Uhr mit schon etlichen anderen Besuchern vor das Kirchenportal und wartete auf Einlass. Ziemlich weit vorn, gleich am Gang saß ich dann in mitten von 300 Besuchern.


Moderatorin war, wie schon häufiger, Margarete von Schwarzkopf, die wie immer gekonnt durch die Lesung führte. Zu Beginn ging es ersteinmal um das Schreiben Becketts, besonders seine Reihe um David Hunter. Da es keine Möglichkeit gab, dem Autor selbst Fragen zu stellen, hatte sich Frau von Schwarzkopf gut vorbereitet und stellte Fragen, die denen der Besucher sicher entsprachen. Beckett hat die Angewohnheit, sein Geschriebenes laut zu lesen, um den Rhythmus zu hören, das Fliessen, das ist ihm immer sehr wichtig.


Und dann wurde vorgelesen: Zunächst las Beckett ein paar Seiten aus seinem aktuellen Buch "Der Hof", leider war der Klang in der Kirche nicht so gut, aber trotzdem hingen alle an seinen Worten. Danach wurde von der "deutschen Stimme" weiter gelesen, in diesem Fall Johannes Gräler, ein junger Mann, der in Göttingen studiert und gerade seine Doktorarbeit über die deutsche Romantik schreibt. Das ist natürlich ein mächtiger Unterschied, denn von Romantik ist in "Der Hof" wirklich nichts zu sehen.  Aber er hat eine sehr interessante Stimme und nach anfänglicher Aufregung hatte er sich schnell eingelesen.


Zwischen den gelesenen Abschnitten stellte die Moderatorin immer wieder Fragen, die Beckett oft so ausführlich beantwortete und sich dabei regelrecht "hineinredete", dass er zwischendurch lachend fragte, wie nochmal die Frage gewesen sei. Das lockerte das Ganze wunderbar auf, denn die vorgelesenen Abschnitte waren teilweise echt schaurig. Nach guten 90 Minuten endete dieser Abend offiziell mit einer kurzen Lesung zu seinem 5. Buch mit David Hunter, wieder von Beckett persönlich gelesen. Einen Titel hat das Buch noch nicht, es heißt im Moment einfach "David Hunter 5".


Abschließend gab es natürlich noch die Möglichkeit, sich seine Bücher signieren zu lassen und auch ich stellte mich brav an. In meinem Moleskin habe ich auch den Vorleser Johannes Gräler und Frau von Schwarzkopf um eine Unterschrift gebeten. Und um alles in Bild und Ton fest zuhalten, war sogar ein Team von RTL dabei, klickt hier, dann könnt Ihr Euch den Beitrag anschauen.


Alles in allem ein mal wieder sehr gelungener Abend.


Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 3. November 2014

Mein SuB schrumpft

Naja, letzten Monat nicht wirklich, irgendwie hab ich mich aber doch durchgekaut... 

Also dann, im Monat Oktober 2014 habe ich folgende Bücher gelesen

  • Das wirst du bereuen von Amanda Maciel, 304 Seiten
  • Kolibri von Kati Hiekkapelto, 464 Seiten
  • Still von Zoran Drvenker, 416 Seiten 
  • Wildcards -Das Spiel der Spiele- von Georg R.R. Martin, 232 Seiten Rest

Das macht immerhin eine Seitenzahl von 1416, ich beklag mich mal lieber nicht, hatte schon schlechtere Monate.

Das Buch "Still" hat mir diesen Monat am besten gefallen.
Und wie schaut es bei Euch so aus?

Liebe Grüße, Eure Petra

PS: Wer noch nicht dabei ist, denkt dran, bis zum 6.11. könnt Ihr Euch noch zum Weihnachtswichteln anmelden. Klickt einfach das Bild an.



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