Challenge -gesammelte Schätze-

Hier findet ihr Zitate oder Sprüche aus den Büchern, die ich gelesen habe, seitdem die Challenge läuft.

2011 Tanja vom Leseleuchtturm
2012 Horrorbiene und Steppenwolf
2013 Petra von Seitenweise
2014 Tialda von Bibliofeles
2015 Kathrin von Phantasienreisen
2016 Kathrin von Phantasienreisen
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Januar 2015

"Das Mädchen, das Geschichten fängt" von Victoria Schwab
Heyne-Verlag
erschienen Juli 2014

Seite 119
„Wenn du alle über alles belügst, was bleibt dann noch? Was ist wahr?” „Nichts”, antworte ich. „Genau. ”
Seite 136
„Das Archiv bedeutet, dass die Vergangenheit nie vorbei ist. Nicht verloren. Das zu wissen ist befreiend.”

"Umweg nach Hause" von Jonathan Evison
KiWi
erscheint Februar 2015

Seite 108
„Er wird mit seinen Riesenfüßen zweifellos ein paar Schmetterlinge zertreten haben, er hat bestimmt auf ein paar Herzen herumgetrampelt, nicht zuletzt auf dem seines Sohnes, aber wie es scheint, niemals mit Absicht.”
Seite 229
„Sie sieht garnicht mehr so tough aus, mit entspannten Gesicht und leicht geöffnetem Mund. Ist auch nicht so einfach, mit Sabber auf dem Kissen tough auszusehen.”
Seite 337
„Jedes Mal, wenn er weint, weil er sich nicht anders ausdrücken kann, jedes Mal, wenn er an ihrer Brust gurrt, jedes Mal, wenn er ihr mit seinem kurzsichtigen Blick hinterhersieht, wenn sie den Raum verlässt, wird ihr Körper sich nach ihm sehnen. Und mit dem Gedanken an diese Sehnsucht kommt all das Wundersame und das Demütigmachende und diese bestürzende Ehrfurcht des Elternseins wieder in mir hoch.”
Seite 373
„Manchmal muss man geben, wenn es überhaupt keinen Sinn ergibt. Manchmal muss man geben, bis es weh tut.”

"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green
DTV
erschienen Mai 2014

Seite 14
„Ich wollte meine Eltern glücklich machen. Denn es gibt nur eins, das ätzender ist, als mit sechzehn an Krebs zu sterben, und das ist, ein Kind zu haben, das an Krebs stirbt.”
Seite 85
„ Ich glaube an die wahre Liebe, verstehst du? Ich glaube nicht, dass jeder das Recht hat, seine Augen zu behalten oder gesund zu bleiben oder so was, aber jeder sollte die wahre Liebe erleben, und die sollte mindestens so lange dauern wie dein Leben.”
Seite 305
„ Trauer verändert einen nicht, Hazel. Trauer bringt den wahren Charakter hervor.”
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Februar 2015

"Nachruf auf den Mond" von Nathan Filer
Drömer/ Knaur
erscheint am 02.03.2015

Seite 114
„Manchmal, wenn jemand besonders nett ist, weiß man garnicht, was man sagen soll. Man weiß nicht mal, wo man hingucken soll.”
Seite 202
„Zeichnen ist eine Möglichkeit, woanders zu sein.”
Seite307
„Über die Vergangenheit zu schreiben ist eine Möglichkeit, sie noch einmal zu durchleben, alles noch einmal seinen Lauf nehmen zu sehen. Wir halten unsere Erinnerungen auf Papier fest, um gewiss zu sein, dass sie nicht verloren gehen.”
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 März 2015
 
"Anklage: Sterbehilfe" von Martina Rosenberg
Erschienen 03/ 2015
Seite 199
„"Egoismus heißt Rücksichtslosigkeit, und die kann man Jan nicht zusprechen. Den Menschen treiben doch meist eigene Motive an", erklärt er den Leuten im Gericht. "Wir sollten nicht die zum Straftäter machen, die anderen helfen wollen."”
Seite 217
„Wie stark kann der Einzelne sein, wenn sich die medizinische Gottheit mit drohendem moralischen und ethischem Zeigefinger vor ihm aufbläht?”
Seite 219
„Leben auf Ewigkeit im Windelpaket? Ist das die Botschaft an uns?”
Seite 231
„Niemand sollte sich scheuen, einen geliebten Menschen in einen sanften Tod zu begleiten.”

"Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte" von Rachel Joyce
Erschienen 11/ 2013
Seite 63
„"Niemand weiß, wie man normal ist, Jim. Wir versuchen nur unser Bestes. Manchmal brauchen wir nicht nachzudenken, dann wieder ist es, als rennen wir einem Bus hinterher, der schon halb die Straße runter ist."”
 Seite 100
„Manchmal ist es mit mehr Gefahren verbunden, für etwas zu sorgen, das schon wächst, als etwas Neues zu pflanzen.”
Seite 310
„Mit der Zeit war es dasselbe, dachte er, und mit dem Kummer auch. Beide warteten, bis sie zuschlagen konnten. Und egal, wie heftig man mit den Armen wedelte und herumbrüllte. sie wussten, dass sie den längeren Atem hatten. Sie wussten, dass sie einen am Ende kriegten.”
Seite 362
„Vielleicht sind die klügsten Leute nicht diejenigen, die sich für klug halten. Klug ist vielleicht, wer akzeptiert, dass er nicht weiß.”

"Einäugige Echse" von Carl Hiaasen
Erschienen 03/ 2015
Seite 215
„"Sie haben tolle Zähne. Bleichen Sie die?" "Wie bitte?" "Mit Crest Whitestrrips, stimmt's?" "Ich nehme statt Zahnseide immer Stacheldraht," erwiderte Skink mit todernstem Gesicht.”
Seite 229
„Meine Cousine in vollem Diva-Modus - zu eitel, um Hilfe zu rufen. Unglaublich. "Wenn du willst kannst du ja Spargel rufen", sagte ich. "Ich werde jedenfalls Hilfe rufen."”
"Nacht ohne Namen" von Jenny-Mai Nuyen
Erschienen 03/ 2015
Seite 14
„Nicki sah das so: Schule war zu dreißig Prozent Bildung, zu siebzig Prozent reine Inhaftierung, weil die Gesellschaft Angst vor freilaufenden Jugendlichen hatte.”
Seite 22
„Es waren ziemlich viele Bücherstapel. Sie wuchsen wie bunte Pilze aus sämtlichen freien Flächen und dienten hier und da einer verkrusteten Schüssel als Untersatz.”
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April 2015

"Der Glühwürmchensommer" von Gilles Paris
Erschienen 03/ 2015
Seite 53

„Nachts, wenn der Mond rund ist und der liebe Gott die Wolken mit seinem Mund weggesaugt hat, wirken der Pool und das Meereswasser manchmal nicht mehr blau, sondern silbrig.”
 Seite 105
„Manchmal wäre ich gern selbst ein Buch, das sie nie aus der Hand legt.”
"Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna McPartlin
erschienen 03/ 2015
Seite 60
„Obwohl der Grund für seine Heimkehr diesmal unfassbar tragisch war, obwohl er sich in einem tiefen Schock befand und der herzzerreißende Schmerz in ihm mit jeder einzelnen Minute dichter an die Oberfläche drängte, durfte sich Davey Hayes an diesem Abend für eine kleine Weile daran erinnern, wie es sich anfühlte, glücklich zu sein.”
Seite 280
„Wenn "wenn" ein Esel wäre, dürften wir alle mal drauf reiten.”
Seite 454
„Was auch passiert, ich werde leben, als ob ich nicht sterben müsste, weil es heute nicht so ist.”
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 Mai 2015

"Damenopfer" von Helmut Barz
Erschienen 02/2015
Seite 61
„Medizin ist nur ein höfliches Wort für den Krieg mit dem Tod.”
"Der goldene Schwarm" von Nick Harkaway
Erschienen 03/2015
Seite 8
„Der Spielmannzug des Fortschritts ist an seinem Häuserblock vorüber marschiert, da die Aussicht grau und versperrt ist und es stark nach Flussufer riecht.”
Seite 108
„Er lächelt vor sich hin. Er ist Teil von etwas. Eine innere Stimme sagt ihm, dass er öfter Teil von etwas sein sollte.”
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Juni 2015

"Zwei fürs Leben" von Julia Hanel
Erschienen 06/2015

Seite 119
„Als sie in dieser Nacht in meinem Bett lag, auf dem Boden Rucksack, Zeichenblock und ein Durcheinander an Klamotten, habe ich mich so lebendig wie nie zuvor gefühlt und genau gewusst, dass ich von diesem Tag an nie wieder mit einer der Marias dieser Welt zusammen sein konnte.”

"Ein Mann namens Ove" von Fredrik Backman
Erschienen 09/2014

Seite 49
„Er war ein Mann aus schwarz und weiß. Und sie war Farben. All seine Farben.”
 Seite 152
„Aber hätte ihn jemals jemand gefragt, wäre seine Antwort gewesen, er habe nicht gelebt, bevor sie in sein Leben trat. Und als sie es verließ, war es wieder dasselbe.”
Seite 221
„Sie lachte und lachte und lachte, bis die Vokabeln über die Wände und den Boden kullerten, als wollten sie die Gesetze von Raum und Zeit aufheben.”
Seite 282
„Es ist, als wolle er verhindern, dass andere Menschen mit ihm sprechen, weil er Angst hat, dass der Lärm ihres Geschwafels die Erinnerung an Sonjas Stimme zuschütten könnte.”
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Juli 2015

"Flamingostar" von Erik Brandt-Höge
erschienen 07/ 2015

Seite 22
„ "Ich glaube", sagte er, "dein Vater macht sich Sorgen, weil er nicht weiß, was Musik alles kann. Dass sie vielleicht mehr kann als ein sicherer Job." ”

"Die seltsame Reise mit meinem Bruder" von Reneè Karthee
erschienen 07/ 2015

Seite 183
„Wie sollte man erklären, was man selber nicht verstand? Was das Hirn zwar kapierte, aber nicht das Herz? Oder war es umgekehrt? Ich wusste es nicht.”
Seite 188
„Sie war Krankenschwester auf einer Intensivstation. Sie wusste, wieviel Dunkelheit es gab, und sie war der Typ, der tapfer Kerzen anzündete.”
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August 2015

"Auf und davon" von David Arnold
erschienen 08/ 2015
Seite 19

„Ich liebte es, wenn sie so war, ganz jung und fröhlich und begierig darauf, jung und fröhlich zu bleiben, und es war egal, was am Tag vorher passierte oder am Tag danach, wichtig war nur das junge fröhliche Jetzt.”
 Seite 105
„"Jeder hat Hilfe verdient, Mary. Selbst wenn er nicht weiß, dass er Hilfe braucht."”
Seite 357
„Man sagt ja, das Zuhause sei da, wo das Herz ist, aber ich glaube es ist das Herz.”
Seite 359
„Beginne jeden Tag, als würdest du Waffeln backen.”

"Das Lachen und der Tod" von Pieter Webeling
erschienen 02/ 2015
Seite 68
„"Sie täuschen sich, Herr Appel. Humor ist nichts weiter als die strikte Weigerung, der Tragödie das letzte Wort zu überlassen."”

"Lichtblaue Sommernächte" von Emily Bold
erschienen 08/ 2015
Seite 40
„"Du wirst sehen- bis nächstes Jahr fallen Dir schon wieder genug Wünsche ein. Und wenn Du erst so alt bist wie ich... dann hast Du so einen Haufen Wünsche angesammelt, dass Du genau weißt, die Zeit, die Dir bleibt, reicht dafür nicht. Darum fangt früh an, eure Träume wahr zu machen."”
Seite 61
„"Es sind nicht die Fehler, die ich bereue, Tim. Es ist die Zeit, die wir verloren haben- und die uns nun fehlt", sagte Lauren nachdenklich.”

"Für alle Tage, die noch kommen" von Teresa Driscoll
erschienen 09/ 2015
Seite 48
„Wir müssen alle ein paar Frösche küssen, bis wir unseren Prinzen finden. Igitt! Ich hab's jedenfalls getan.”
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September 2015

"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" von Lilly Lindner
erschienen 02/2015

Seite 15

„Aber um ein Lachen sollte man normalerweise nicht bitten müssen. Ein Lachen sollte man geschenkt bekommen. So wie Liebe. Und Ostereier.”
Seite 53
„Ich glaube, Männer können nicht gleichzeitig Auto fahren und zuhören und freundlich sein.”
Seite 163
„Glück braucht keine Worte. Glück hört man auch so.”
Seite 272
„... aber ich habe lieber Schmerzen. Als unechtes Glück.”
Seite 274
„Du bist ein Satzzeichen. Du setzt Zeichen. Mit deinen Sätzen.”
Seite 299
„Ich würde gerne größer werden als ich jetzt bin, damit ich die Chance habe, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich würde gerne etwas über das Leben erfahren, das mir niemand erklären kann. Und ich würde gerne erleben, was es bedeutet, fröhlich zu sein und sich nicht ständig hinter einem Augenblick zu verlieren.”
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Oktober 2015 

"Lea -Eine Liebe in Hamburg" von Karsten Flohr
erschienen 02/ 2015
Seite 17

„Man kann das Gefühl nicht mehr ertragen, für alles selbst verantwortlich zu sein. Aber man muss es versuchen. Denn man bestimmt sich durch das, was man macht. Sonst bestimmen andere, wer du bist.“
Seite 73
„Schreckliche Dinge lassen Menschen vorzeitig erwachsen werden, manche jedenfalls.“
Seite 84
„"Jeder Mench hat einen Ton", sagte sie leise, "einen, den nur er hat. Wenn man einem Menschen ganz besonders nah ist, kann man ihn manchmal hören."“

"Die Erfindung der Flügel" von Sue Monk Kidd
erschienen 01/ 2015
Seite 204
„Es gibt ein Denken, das man den Master sehen läßt. Und ein Denken, das einem sagt, wer man ist.“
Seite 323
„Wenn du nicht weißt, wohin du gehst, dann wisse wenigstens, woher du kommst.“
Seite 388
„Sie hatte mir immer gesagt, du musst dir überlegen, welches Ende der Nadel du sein willst, das, an dem der Faden hängt, oder das, das in den Stoff sticht.“
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November 2015

"Dornenkuss" von Bettina Belitz
erschienen 2011
Seite 105

„In verschlungenen Zirkel stiegen die Nebel aus unserer Haut hinauf in die Baumwipfel und vermischten sich dort mit den tief hängenden Wolken. Die Natur hatte uns in ihre Arme geschlossen.”

Seite 113
„"Leb wohl, ich liebe dich," flüsterte ich und meinte dabei nicht Colin, sondern sein Haus, den Wald, unseren Sommer, das Glück, das ich hier gefunden und verloren hatte, den schlafenden Menschen neben mir und auch ein kleinen bisschen mich selbst.”
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Dezember 2015

"Hamburg Rain 2084 -V2-" von Claudia Pietschmann
erschienen 11/2015
Seite 124
„Ekel ist ein Luxus, den sich niemand leisten kann.“
"Dornenkuss" von Bettina Belitz
erschienen 11/2011
Seite 255
„Seine Haut schimmerte im Mondschein, als bestünde sie aus den Blütenblättern einer seltenen bläulich weißen Pflanze, die sich mir dann zeigte, wenn alle Menschen schliefen. Ich war die Einzige, die sie betrachten und berühren durfte.“
 "Altes Land" von Dörte Hansen
erschienen 02/2015
Seite 186
„Zum Feldes Haus war groß und alt, es musste früher schön gewesen sein. Jetzt sah es aus, als wäre es erschrocken, die Panoramafenster klafften in den Wänden wie aufgesperrte Münder.“
Seite 188
„Ein braunes Zwergkanninchen saß in einer Stallbox, es war mit einer Leine angeschirrt, als wäre es im Dienst, als müßte es Lawinenopfer bergen oder Blinden über die Straße helfen.“
"Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke" von Karen Joy Folwer
erschienen 05/2015
Seite 43
„Die Cooke-Großeltern wohnte in Indianapolis. Sie hatten ein heißes, stickiges Haus, in dem es nach etwas zu lange gebackenen Plätzchen roch, also erst einmal ganz gut, doch am Ende nicht mehr so toll.“
Seite 90
„Wenn dir drei Dinge einfallen, die du sagen willst, entscheide dich für eine, für die schönste und beste Sache.“
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Januar 2014

"Fünf Kopeken" von Sarah Strecker
Seite 6
Aber ab einem gewissen Alter und Bauchumfang muss man die Flirts so nehmen wie sie kommen.
Seite 199
Sie versuchte, nur auf die Dielen zu treten, die nicht knarzten oder wenigstens weniger knarzten. Eine Berliner Holzdiele ist wie eine Partitur, die man auswendig lernen muss.
"Stoner" von John Williams
Seite 23
In der Universitätsbibliothek wanderte er zwischen den Regalen umher, unter abertausend Büchern, und atmete den modrigen Geruch von Leder, Leinen und trockenem Papier ein, als wäre es ein exotisches Parfum.
"Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung" von Valentina D'Urbano
Seite 68
Ich wollte, dass er mich gehen ließ, dass er aufhörte, mich so an sich zu drücken. Es war anders, wir waren keine Kinder mehr. Er umarmte mich nicht, um mich nach einem Alptraum zu trösten. Es gab einen unterirdischen geheimen Strom, der leise durchs Bett rauschte.
Seite 215
Wir waren enger zusammen als je zuvor, aber tief drinnen, an einem Ort, den wir nicht erreichen konnten, hatten wir uns verloren, voneinander gelöst, getrennt.
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Februar 2014

"Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover
Seite 233
Das ist nicht der Tod, der euch eins in die Fresse haut, sondern das Leben, Layken. Das Leben ist nun mal so, dass einer Menge Leute verdammt viel Scheisse passiert.
Seite 287
Man kann an einen anderen Ort flüchten, in eine andere Stadt, sogar in einen anderen Bundesstaat, aber das, wovor man flieht, ganz egal, was es ist, wird einen immer begleiten. 
"Mehr als das" von Patrick Ness
Seite118
"Vorbei. Genügt es nicht, wenn man einmal stirbt?", denkt er. "Muss ich immer wieder sterben?" Aber dann denkt er: "Nein. Denn man kann ja auch sterben, bevor man tot ist."
Seite 177
Es gibt nur die Absicht. Es gibt nur die Leichtigkeit. Leichtigkeit. Denn gleich ist alles vorbei. Gleich wird er alles loslassen.
"Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl
Seite 41
Wie kann ein Mensch einfach nicht mehr dasein? Das ist doch garnicht möglich. Irgendwo muss er doch sein...
Seite 142
Die schlechten Erinnerungen an die Vergangenheit verschwinden nie ganz. Aber in den glücklichsten Momenten vergessen wir sie.
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 März 2014

"Deutschland misshandelt seine Kinder" von Michael Tsokos und Saskia Guddat
Seite 101
Die meisten Sozialarbeiter, die sich im deutschen Kinder- und Jugendschutz engagieren, haben sich während ihres Studiums vorgestellt, dass sie einmal als Ritter mit glänzender Rüstung kleine Kinder retten würden. Doch dann mussten sie erkennen, dass die Rüstung rostig ist und das Schwert, mit dem sie die Kinder verteidigen wollen, stumpf und von Rost angefressen.
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April 2014

 "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence
Seite 76
Nun, unser Gehirn erschafft für jeden individuellen Menschen ein eigenes, einzigartiges Universum. Darin existiert alles, was wir wissen. Alles, was wir sehen oder berühren. Alles, was wir fühlen und woran wir uns erinnern.
Seite 98
Ich hatte mehr als ein Buch  mit mehr als eintausend Seiten gelesen (und zwar mehr als einmal), aber ich hätte eine Metapher nicht erkannt, wenn sie mir an's Bein gepinkelt hätte.

"Sechs Millionen Kekse im Jahr" von Jessica Thom
Seite 121
Die praktischen Schwierigkeiten, die dieser Tic mit sich bringt, sind zweifellos eine Herausforderung, aber was ich am meisten vermisse, ist der innere Frieden und die Zeit zum Nachdenken, die mir das Laufen immer geschenkt hat.
Seite 159
Eine Mutter, deren Sohn Tourette hat, meinte:" Wenn jemand in deiner Familie eine Tourette-Diagnose bekommt, solltest du viel Sinn für Humor zulegen."
Seite 185
"Der Baum tastet sich den Himmel hoch"
"Wenn ich dich umarme, hab keine Angst" von Fulvio Ervas
Seite 262
So sehr ich auch fluche, ich liebe ihn. Ich weiß nicht, woraus diese Liebe besteht. Ich glaube, dass es Eltern nie leicht fällt, diese Frage zu beantworten. Manchmal ist die Liebe wie verschüttet. Manchmal ist sie einfach da.
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Mai 2014

"Joyland" von Stephen King
Seite 237
Du bist arbeiten gegangen, während wir ins Nimmerland zurückgekehrt sind und mit den verlorenen Jungs und Mädchen gespielt haben. Mit denen, die irgendwann einmal Brooks-Brothers-Anzüge tragen und ihr BWL-Diplom in der Tasche haben.
"Zum Glück gibt's die Liebe" von Felicitas Brandt
Seite 43
"Kannst du den Schnee riechen?" fragte er irgendwann unvermittelt. Ich stutzte und nickte dann zögerlich. "Klar, warum?" "Weil meine Mutter mal meinte, man kann den Schnee garnicht riechen. Das sei nur Einbildung." Ein feines Lächeln malte sich auf meine Züge."Keine Angst. Es gibt schlimmere Wege, für verrückt erklärt zu werden."
Seite 180
Ich war eine Kerze und er war das Feuer. Ich brannte. Ohne ihn war ich kalt. Nutzlos. Mit ihm konnte ich hell sein. Leuchten. Sinn haben.
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Juni 2014

"Sommer der Wahrheit" von Nele Löwenberg
Seite 408
"Es ist ein Irrtum zu glauben, Heimat wäre das, wo man geboren wurde und aufgewachsen ist" entgegnete Tante Isabella. "Ich habe es auch angenommen, als ich mich damals entschlossen habe, wieder hierher zu kommen. Aber Heimat ist dort, wo man sich wohl fühlt und wo man liebt und geliebt wird- oder wurde."

"Böser kleiner Junge" von Stephen King
Seite 22
"Das Leben kann schön sein. Es kann es wert sein, dass man darum kämpft."

"My Book of Life by Angel" von Martine Leavitt
Seite 40
Mit diesem einmal ausgesprochenen Ja-Wort bekam Call all meine Wörter- er wusste, wenn ich Ja sage, würde er meine Stimme in einer Flasche verkorken und man hätte mich zum letzten Mal gehört.
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Juli 2014

"Wanderer, Sand der Zeit" von Amelie Murmann -Ebook-
Seite 147 auf meinem Trekstor
Er verstand mich und ich verstand ihn und das war etwas so Seltenes und Kostbares, dass ich kaum glauben konnte, es nicht von Anfang an gesehen zu haben.
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August 2014

"Die Lüge der Anderen" von Marc Billingham
Seite 343
Sie aßen, sie schliefen, taten, was Körper eben tun mussten. Sie trieben es miteinander. Sie stritten miteinander. Sie schlugen ihre Kinder. Ganz egal, unwichtig.
Seite 349
Das Leben ist nicht gerecht. Das Leben ist zum größten Teil eine Katastrophe. Und: Nicht alle Geschöpfe sind gleich.
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September 2014

"Vergessen" von Elke Pistor
Seite 93
Wenn man sie gefragt hätte, ob sie ihre Kinder liebte, hätte sie genickt, obwohl es nicht stimmte. Aber das zuzugeben gestattete sie noch nicht einmal sich selbst gegenüber. Wie kann man etwas lieben, das einen tötet? Nicht den Körper. Sondern den Kern des Selbst.

"Sturmschatten" von Franziska B. Johann
Seite 85
"Oma, weine doch nicht. Der Wind ist mein Freund. Er schickt die Blitze, damit er sehen kann, ob es mir gut geht."

"Einfach unvergesslich" von Rowan Coleman
Seite 401
Sie verabschiedete sich von mir. Für immer. Und ging. Und blieb. Verließ mich und entschied sich für mich und unsere Ehe. Alles auf einmal.

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Oktober 2014

"Zwillingssterne" von Cristina Moracho
Seite 113
Unter Wasser ist alles ganz weit weg und gedämpft, und sie wünscht sich mit aller Macht, das könnte für immer so bleiben.
Seite 268
"Ich finde, wenn es irgendetwas gibt, für das man seine Würde opfern darf, dann für etwas zu essen."

"Hope forever" von Colleen Hoover
Seite 35
"Was spielt das Genre für eine Rolle, solange das Buch gut ist?", habe ich zurüch gefragt. Ich glaube, damit habe ich unsere Freundschaft besiegelt. 
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November 2014

"Das wirst du bereuen" von Amanda Maciel
Seite 226
Ich klammere mich an diesen Funken, dieses Fitzelchen. Ich gestatte mir, mich ein klein wenig glücklich zu fühlen. Obwohl es irgendwie auch wehtut.
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Dezember 2014

"Mama Alama" von Christine Wallner
Seite 11
" Hier läuft das Leben in anderen, einfachen Bahnen: Heute ist heute, und jetzt ist jetzt. "
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Die Challenge gesammelte Schätze & Zitate geht auch in 2013 weiter


                                                                   Januar 2013

"Der Baum- eine Biografie" von David Suzuki und Wayne Grady
Seite 99
Blühende Bäume wie Birken und Haselnussstrauch, die sich ebenfalls auf den Wind verlassen, produzieren bis zu 5 Millionen Pollenkörner pro Kätzchen. Das ist Sex nach dem Schrottflintenprinzip, aber es scheint zu funktionieren.

"Ewiglich- die Hoffnung" von Brodi Ashton
Seite 34
Wills Hoffnung war genau wie meine. Ein winziges Körnchen. ein einziges Körnchen Sand, das durch unsere Körper rieselte und dabei Spuren hinterließ, die nur der jeweils andere sehen konnte.
Februar 2013

"Die Chronik des eisernen Druiden - Die Hetzjagd- " von Kevin Hearne
Seite 121
In Radomilas Fall hieß es vermutlich, dass sie damit beschäftigt war, irgendein hochkompliziertes magisches Ritual zu vollziehen, unter Verwendung von Froschzungen, Molchaugen und vielleicht einem Paket Splenda-Süßstoff.
Seite 236
Ich selbst kannte nur zu gut die Einsamkeit, die das Herz umklammert hält, wenn alle geliebten Menschen vor einem sterben.
"Klack" von Klaus Modick
Seite 61
Das Foto ist keine Kopie der vergangenen Wirklichkeit, sondern eine Hervorbringung dessen, was wirklich passiert ist, eine Erinnerungsquelle, die, lange vergessen, beim Anblick des Fotos zu sprudeln beginnt.
Seite 47
Fotos sind nicht die Erinnerung selbst, spannen aber Erinnerungen auf wie Zeltstöcke, über denen der Stoff des Gewesenen hängt.
"Himmelmarmor" von Rainer Nocht
Seite 31
Die Wochen glichen den Schattierungen einer Farbskala. Und jeden Tag versuche ich, die Abstufungen zu verfeinern. Mir vorzustellen, wie viele Nuancen es von Grau gibt, damit Schwarz noch nicht so schnell erreicht würde.
Seite 38
Diagnose, Anweisungen für die nächsten Schritte und Planung des Weges, den „die Patientin“ von nun an zu beschreiten habe. Als reiche es, Brücken zu bauen, ohne zu schauen, ob sie je ein Ufer finden.
"Ein Glas voll Mord"
Seite 15
Das Gute an schlechten Nachrichten ist, dass sie immer bis zum nächsten Morgen warten können.
Seite 158
Die Straße, die zu Bains Höhle führte, war genau so gefährlich, wie Janet gesagt hatte. Sein Wagen holperte durch tiefe Schlaglöcher und über Äste, sodass nur noch Beten half, wobei Rhys nicht genau wusste, welche Gottheit für die Federung von Automobile zuständig war.
Seite 174
Im Ausdruck seiner Kunst kann der Künstler sein privates Leiden vergessen.
Seite 191
Die Zunge eines undankbaren Kindes ist schärfer als der Giftzahn einer Schlange.
"Ankerzurren" von Rainer Nocht
Seite27
Man nimmt sich vor, nicht zu stören und spürt unerwartet ein Welcome.
Seite 47
Menschen sind nicht statisch, jeder hat die Lebendigkeit, sich Neues zu erschließen.
Seite 167
Chakra, Blödsinn, einen plötzlichen Tod kann man nicht verhindern, auch wenn man es will, aber eine begonnene Freundschaft kann man leben, wenn man es wirklich gewollt hätte.
 März 2013

"Die Rebellion des Adlers" von Tobias Schlage
Seite 33
Was ist die Größe der Sterne, verglichen mit der Größe des menschlichen Geistes.“
"Albert - ein glorreiches Schnabeltier" von Howard L. Anderson
Seite 240
Jack hatte recht mit seiner Behauptung, der Muldoon, den er kannte, sei in dem Hotel gestorben, aber was er dabei verschwieg, war, dass der Jack aus jener Zeit genauso tot war.
"Der Mordfall Terrier" von S.S. van Dine
Seite 26
Wenn ich wieder einmal eine freie Minute habe, werde ich mir ein Schloss ausdenken, bei dem Butler nicht durchs Loch schauen können. Haben Sie sich das schon einmal vor Augen geführt, wieviel Unglück durch Butler über die Welt kommt, die durch Schlüssellöcher linsen?“
Seite 12
Erzählen Sie mehr. Wieso hat man Sie überhaupt verständigt? Und was flüsterte Ihnen der Majordome ins Ohr? Warum sind Sie hier und reißen mich aus meinem Schlummer? Warum das alles? Warum überhaupt? Warum, warum? Sehen Sie denn nicht, dass ich es kaum aushalte vor Ungeduld?“ Und Vance gähnte und schloss die Augen.
"Aeternum" von Andrea Bottlinger
Seite 32
Die Menschheit als Ganzes war ohne Zweifel schützenswert, aber einzelne Menschen starben so unglaublich schnell. Einen davon in's Herz zu schließen, konnte auf Dauer nur den Schmerz des Verlustes bedeuten.
Seite 230
Ich werde einen Dämonen beschwören müssen.“ Sie konnte nur hoffen, dass Baal keine Sackgasse war. Und wenn er nicht wusste, wo sich diese Waffe befand, war ihre Suche zu Ende, bevor sie begonnen hatte. „So was wollte ich schon immer mal sehen.“ Karins Lachen klang nervös. „Brauchst du irgendwas? Kerzen? Ziegen? Jungfrauen? Hamster?“ Amanda musste schmunzeln. „ Nur Kreide, das reicht.“
"Vollstrecker der Königin - der Baeldin-Mord" von Angelika Diem
59% Kindle
Vor der Seele jedes Menschen hängen tausend Schleier“, sagte Caitlynn ruhig. „Manchmal können wir nicht einmal uns selbst sehen.“
 April 2013

"Der süße Kuss der Lüge" von Beatrix Gurian
Seite 235
Du hast mit mir geschlafen, ich habe mein Innerstes für dich nach außen gedreht. Und ich dachte, es hätte sich dabei nicht nur unsere nackte Haut berührt, sondern auch etwas in uns."
Seite 346
Glück ist, in die Gesichter der Menschen zu schauen, die man am meisten liebt, und sie lachen zu sehen.
"Der beste Freund, den man sich vorstellen kann" von Matthew Dicks
Seite 28
Max lebt auf der Innenseite, und die anderen Kinder leben auf der Außenseite. Das macht ihn so anders. Max hat keine Außenseite. Max besteht komplett aus Innenseite.
Seite 361
Ihre Worte klingen wie schwere Steinbrocken. Sie kann sie kaum heben, um sie auszusprechen.
Seite 367
Ein Geist zu sein, wäre besser, denn Geister waren früher einmal lebendig. Imaginäre Freunde sind in der realen Welt niemals lebendig.
"Greed Castle" von Carolin Römer
Seite 53
Das ist der Kerl, der mit diesen Kaninchenställen, die er Häuser nennt, die Landschaft verschandelt und die Feen vertreibt“, erklärte Nora Nichols ungerührt, „war ja klar, dass die sich das irgendwann nicht mehr gefallen lassen.“ Fin ging hinter den Tresen und setzte das erste Pint des Abends an. „Er wurde erschossen – nicht verzaubert.“ „Na, da hat er aber Glück gehabt“, grummelte die Alte. (…) „Der Zorn der Feen ist fürchterlich.“
Seite 59
Fin konnte sich gut vorstellen, wie. Meuternde Maurer, kaputte Bagger, geflutete Baugruben, verschwundene Zementsäcke... Die Welt war voller rachsüchtiger Kobolde.
Seite 138
Vergangenheit ist, wenn es nicht mehr weh tut, hatte er mal gelesen. Es konnte also noch eine Weile dauern.
"Der Zwerg reinigt den Kittel" von Anita Augustin
Seite 114
Das Alter macht nicht unbedingt weise, das Altenheim schon.
"Elli gibt den Löffel ab" von Tessa Hennig
Seite 92
Glück hatte viele Säulen, und es kam lediglich darauf an, einem Haus, das darauf stand, genügend Halt zu bieten.
"Mit Liebe hat das nichts zu tun" von Claudia Mech
Seite 148
Was hast du mir nur angetan,
du widerlicher alter Mann?
Was du mir zeigtest, all die Stunden,
hätt' ich auch selbst herausgefunden.
Die Kindheit war so unbeschwert.
Doch dann lief alles so verkehrt.
Und sagtest du:" Ich lieb dich sehr!",
dann glaubte ich dir das nicht mehr.
Die Wahrheit ist, das weiß ich nun:
Mit Liebe hat das nichts zu tun!

Mai 2013 

"Das verbotene Eden -Logan und Gwen- " von Thomas Thiemeyer
Seite 69
Ein Baum hatte es gut. Wie schön mußte es sein, einfach so da zustehen und den Wandel der Jahreszeiten zu erleben. Keine trübsinnigen Gedanken, keine Reue, keine Bitterkeit – und vor allem keine schwerwiegenden Entscheidungen. Einfache, pure Existenz, die Sonne im Haar und die Erde unter den Füßen.

"Ganesha wirft das Handtuch und schlürft Sekt auf Sylt" von Rosl Reddy
Seite 93
Ich gehe in eine Zukunft, die durch meine Vergangenheit diktiert wird und die Gegenwart kokettiert mit mir und zeigt mir, was ich noch alles erleben könnte.
Seite 213
Wenn man etwas verloren hat, kann man oft erst nachträglich einschätzen, was man gehabt hat. Erst wenn man krank ist, erinnert man sich daran, wie schön es ist, gesund zu sein.

"Und nachts die Angst" von Carla Norton
Seite 202
Wenn er spielen geht, bringt er ein frisches Betttuch mit, das er anschließend wieder einsteckt und vernichtet.

"Verlust & Erfüllung- ein Bild vom alten Gringo"
Seite 58
Ulrich hatte aufgehört, mit seinem Gewehr zu kämpfen. Hinter ihm, an der Wand ihres Grabens sickerten seine Träume in die nasse, kalte Erde, verloren für immer in einer Sekunde.

"Warte auf mich" von Philipp Andersen und Miriam Bach
Seite 13
April, dachte ich. Eine Frau, in der Aprilwetter ist. 
Seite 81
Wir hielten es beide nicht mehr in uns aus, schrieben beide nur, um uns selbst in unseren Geschichten zu vergessen, litten beide an dem, was wir waren, zwei Menschen, die sich immer wieder neu erschaffen mussten, um nicht verrückt zu werden, und wollten doch nichts anderes sein
Seite 246
Liebe macht nicht nur blind, sondern auch süchtig.

Juni 2013

"Fliegen lernen" von Renèe Karthee

Seite 123
Er würde niemals in ihr Herz vordringen, das stand für sie fest, niemals diesen hermetisch abgeriegelten Raum betreten, aber er hatte es immerhin fertiggebracht, für einen kurzen Moment einen Heizstrahler daran zu halten.

Seite 217
Das wahre Leben findet auf der Straße statt. Es ist besser, wenig nötig zu haben, als viel zu besitzen.

"Sterben kommt nicht in Frage, Mama" von Judith End
Seite 147
Die Ewigkeit ist eine Sekunde lang, und noch nicht mal ist nichts, ist ewig und egal, wenn man tot ist.

"Der Schrecken verliert sich vor Ort" von Monika Held
Seite 35
Heiner sagte : Jeder weiß, dass er sterben muss und vergisst es wieder und vertrödelt seine Zeit auf der Erde. Der Tod ist mein Schatten, er begleitet mich wie ein leichter Kopfschmerz. Er ist da, um zu sagen : Vergiss nicht die Kostbarkeit des Augenblicks.

Seite 104
Sie schliefen wie in Wien und auch wie in Lenas alter Wohnung, bei sanftem, gelben Licht, als würde ihnen die Abendsonne ihre letzten Strahlen überlassen. Das Paar war in der Nacht von Stille und Frieden umgeben. Wenn man Liebe sehen könnte, läge sie in diesem Bett.


Juli 2013


"Die Wildrosen-Insel -Teil 1- Zwei Worte bis zu dir" von Nancy Salchow
Seite 42
Bitte sei einfach meine Freundin, Carina. Verurteile mich nicht für den Versuch, nach vorn zu schauen.“
"Warten auf... Zufallsinterviews" von Marcus Ertle
Seite 45
(… )ich glaube man hat in jedem Leben die Chance etwas besser zu machen, was man im vorigen Leben nicht gut gemacht hat.
Seite 111
Der wichtigste Körperteil bei einer Frau ist ein großes Herz.

August 2013


"Gone girl -das perfekte Opfer- "von Gillian Flynn
Seite 24
Nick hatte ein tolles Lächeln. So, wie er mich anschaute, sollte er eigentlich gelbe Zwitschervögelchenfedern aushusten.


"Die Woll-Lust der Maria Dolors" von Blanca Busquets
Seite 123
Die Zeit heilt alle Wunden, doch muss man anscheinend erst fünfundachtzig werden, bis man in aller Deutlichkeit erkennt, dass man, blickt man auf seinen Lebensweg zurück, besser nicht alles so wichtig genommen hätte.
Seite 164
Wie viel Zeit haben wir doch verloren..., denkt Dolors nun voller Wehmut (…) das stimmt ja so nicht ganz, Dolors, sagt sie sich streng, Zeit geht einem eigentlich nie verloren, alles ist zu irgendwas gut, alles führt irgendwo hin, alles bringt einen im Leben irgendwie weiter.

September 2013

"Der stiller Sammler" von Becky Masterman
Seite 166
Sie klingen wie ein Kühlschrankmagnet. Nichts kann einen tiefer in den Schlamassel reiten als das Gefühl im Recht zu sein.“
"Zum Glück Pauline" von David Foenkinos
Seite 252
Ich war die Frucht ihrer Liebe, eine Trockenpflaume zwar, oder eine Frucht, die allmählich etwas faulig wurde, aber immerhin eine Frucht.

Oktober 2013


"Mitten in's Gesicht" von Kluun
Seite 73
Das Paradies ist verloren.

Seite 351
Wir glauben nicht mehr an Pech. Pech gibt es nicht. Zufall gibt es nicht. An Zufall zu glauben stellt eine Beleidigung des Lebens dar. Es kommt so, wie es kommt. Irgendeinmal werden wir erfahren, warum.

November 2013

"Ohne sie" von Kluun
Seite 25
Als ich 17 war, sprach ich deutsch und englisch, ich konnte beinahe Auto fahren, konnte schwimmen und alle Hauptstädte Südamerikas aufzählen, als ich 27 war, konnte ich 20 Bier trinken, ohne zu kotzen, einen linken Verteidiger mit einer Finte ausspielen, ohne mein Bein zu brechen, in einem Saal mit 100 Menschen eine Rede halten, ohne rot zu werden, und ein Kondom über meinen Schwanz ziehen, ohne das Licht anzumachen., aber um zu lernen, was Liebe ist, habe ich bis zu meinem 37. Lebensjahr warten müssen. Bis meine Frau eine tödliche Krankheit bekam.
Seite 215
Das muss man sich mal vorstellen, wer zum Teufel denkt sich ein Känguru, einen Emu und ein Schnabeltier aus? Da hat sich der Schöpfer wohl zu Tode gelangweilt oder wenigstens Pilze genascht.

"Der Menschenmacher" von Cody McFadyen
Seite 87
Charlie musste nicht raten. Er wusste längst, dass sie gewissermaßen Teelöffel benutzten, um einen Ozean leerzuschöpfen.
Seite 156
Wenn sie dich mir nehmen, folge ich dir in den Tod. Aber zuerst werde ich die Sterne auslöschen und den Himmel selbst einreißen.

 "Die grüne Bluse meiner Schwester" von Gerdur Kristny
Seite 224
Wenn ich heute zurück blicke, finde ich meine Kindheit natürlich nicht nur schlimm. Es schien oft die Sonne, ich hatte nette Freundinnen, und manchmal gab es etwas Leckeres zu essen, aber wann immer ich über die Zugbrücke ging und ins Schloss kam, wurde alles bleischwer.
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Gesammelte Schätze November 2012

Januar 2012

"Die Bucht des grünen Mondes" von Isabel Beto
Seite 221
Die Vögel trugen das Wasser hinauf zum Himmel. So entstand der Regen
Seite 537
Wenn du zufrieden bist, bist du reich. Wenn du gierst, bist du arm. Ich glaube, das ist überall gleich.


"Ewiglich- die Sehnsucht" von Brodi Ashton
Seite 174
Solange ich sie mir nur bewahrte, gehörten Erinnerungen mir, mir allein.
Seite 193
Erinnern ist leicht, Vergessen ist schwer.


"Hyddenworld- Der Frühling" von William Horwood
Seite 61
Für einen Moment sah Pike in Imbalocs Augen die Schönheit der Sterne, die Bahnen der Planeten und alle Farben der wandernden Galaxien dahinter.
Seite 264
Sie waren aus Harris-Tweed, seinem Lieblingsstoff, und hatten so viele Taschen und eingenähte Beutel, Haken und Ösen, Knöpfe und reißverschlüsse, dass Short aussah wie ein gerupftes Huhn auf dem Nachhauseweg.
Seite 481
Denn Sehen mag Glauben bedeuten, aber Berühren ist Lieben.


Februar 2012


"Herr Leben, die Rechnung bitte" von Sarah Eder
Seite 26
Wenn zwischen Sekunden schon Jahre liegen können, was kann dann erst ein ganzer Tag?
Seite 141
Nüchtern zu schüchtern, besoffen zu offen.
Seite 186
Schöne Dinge haben auch ein Recht, Gewicht zu haben. Nicht alles, was Wert hat, hat zwingend einen Preis.
Seite 189
Das Schlimmste, was einem widerfahren kann, ist Gleichgültigkeit. In der Gleichgültigkeit liegt der Tod, der Nullpunkt.


"Wahr" von Riikka Pulkkinen
Seite 92
"Die Wolken sind sorglos hell", sagte er, "als hätten sie vergessen, dass es so was wie Ernst gibt."
Seite 181
"Ich vermisse die Jahre, in denen noch Zeit war zu streiten. Mir kommt es so vor, als würde ich nicht mal mehr fluchen können, so dicht steht der Tod vor der Tür."


"Mit Teufelsg'walt" von Christine Lehmann
Seite 167
Wahrlich, in den bösen Taten zeigt sich der Teufel, in den guten versteckt er sich.
März 2012


"Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo
Seite 19
Ich verlasse diejenigen, die ich liebe, um die wiederzusehen, die ich so sehr geliebt habe.
Seite 130
Trockne deine Tränen und weine nicht, wenn du mich liebst.


"Hannes" von Rita Falk

sorry, das Zitat werde ich nachreichen, ich Dusel hab versäumt, mir das Zitat zu notieren, bevor ich das Buch weitergab . . . Brausekopf . . .


 April 2012


"Masken- unter magischer Herrschaft" von Mara Lang
Seite 373
Es ist, als wolltest du atmen, und die Luft, die deine Lungen füllt, reicht nicht aus, dich am Leben zu halten. Es ist, als wolltest du sehen, doch um dich ist nur Dunkelheit, und deine Augen können die Nacht nicht durchdringen. Es ist als wolltest du laufen, doch deine Beine sind nicht stark genug für die Last. Es ist der Ruf deines Herzens, der ungehört verhallt.
Seite 426
Doch wer seine Flügel nicht spreizt und versucht zu fliegen, weil er Angst vor dem Absturz hat, bleibt ewig am Boden sitzen.


"Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" von Ali Shaw
Seite 98
Wenn du in's Fettnäpfchen getreten bist und jemand dir freundlicherweise die Hand hinstreckt, um dich da rauszuholen, dann solltest du die Hilfe vielleicht annehmen, anstatt dich auch noch darin zu wälzen.

Seite 280
Es gibt so viele Blicke auf dieser Welt wie Sterne am Himmel.


"Mörderisches Wiedersehen" von Olivia Meltz
Seite 181
Jens würde in den sauren Apfel beißen und Limonade daraus machen, wie sein verstorbene Großmutter immer zu sagen pflegte.


"Dinner for one, Murder for two" von Auerbach & Keller
Seite 74
Ha, dachte Pippa bissig, wenn du fünfundzwanzig bist, dann ist Botox eine Zigarettenmarke und Shakespeare der liebe Gott.
Mai 2012



"Mission Munroe - die Touristin" von Taylor Stevns
Seite 323
Sie lächelte und flüsterte ihm zu:" Wie lange hast du mir schon beim Schlafen zugeschaut?"
"Eine Ewigkeit und einen Augenblick", sagte er und fuhr mit dem Finger über ihre Stirn bis hinunter zum Kinn.


"Das Leben in meinem Sinn" von Susanna Ernst
Seite 11
Lieber ein paar Tausend mal in die Kacke greifen und dann einmal Gold darin finden, als sein Leben lang immer und immer nur Kartoffeln zu ernten.


"Ein ungezähmtes Leben" von Jeannette Walls
Seite 204
Wenn man in einer Gegend lebte, in der Wasser so rar war, kamen einem diese seltenen Augenblicke, da der Himmel seine Schleusen öffnete und die harte Erde weich und fruchtbar und grün wurde, magisch und wundersam vor. 
Seite 223
Durch das Leben in Arizona war ich an weite Ausblicke gewöhnt, doch als ich die Erde so tief unter mir ausgebreitet sah, fühlte ich mich gewaltig und abgehoben, als ob ich die ganze Welt betrachtete, sie zum allerersten Mal sähe, so wie sonst wohl nur die Engel.
Juni 2012


"Splitterwelten" von Michael Peinkofer
Seite 57
Kein Buch kann dich so viel lehren wie eine einzige Reise auf den Schwingen des Windes.
Seite 389
"Helden werden nicht geboren, Gildeschwester ", vertraute Urgar ihr an und entblößte sein lückenhaftes Gebiss zu einem breiten Grinsen. "Erst der Augenblick der Bewährung lässt sie dazu werden. "


"Rotes Gold" von Tom Hillenbrand
Seite 59
"Also, wenn Ihre beste Hoffnung ein übergewichtiger Koch ist, dann haben Sie vielleicht ein größeres Problem, als Sie denken. "


Juli 2012


"Rabenblut drängt" von Nikola Hotel
Seite 117
Ich würde sagen, dass derjenige glücklich ist, dem das Glück widerfährt, egal auf welche Weise.
Seite 156
Springend und leicht spielte mein Blut mit mir. Es sang. Und das war ein unbeschreibliches Gefühl- ein Gefühl der vollkommenen Freiheit. Es kam dem Glück so nah.


"Der Klang der Blicke" von Selim Oezdogan
Seite 19
Einsamkeit ist eine Zeit, in der sich Schmerzen festfressen und sich das Gefühl verstärkt, dass die anderen in einer anderen Welt leben, zu der er keinen Zugang hat.
Seite 45
Alles ist aus Sehnsucht entstanden, die Namen, die Lieder, die Gedichte, die Romane, wenn du dich umblickst, vielleicht ist alles aus Sehnsucht entstanden, weil die Menschen immer geglaubt haben, es gäbe irgendwo noch ein anderes Leben, in dem sie nicht die Trennung ertragen müssen


August 2012

"Eugen Dahl" von Eugen Dahl
Seite 5
Erinnerung an Sehnsucht macht bewusster als  vieles andere, wie vergänglich doch Glück sein kann.
Seite 8
Wenn das Leben ein Strom ist, der in einem Meer der Weisheit mündet, möchte ich ein Lachs sein...
Seite 9
Das Leben ist wie ein Buch. Du liest immer mehr und kommst doch nicht los. Du schlägst immer wieder neue Seiten auf, die doch nur immer wieder neue Fragen aufwerfen . . .


September 2012


"Kaltes Gift" von Nigel McCrery
Seite 151
Es gab auch noch andere Pflanzen im Park, aber die interssierten sie weniger. Gewiss, sie sahen hübsch aus, doch sie hatten keinen praktischen Wert. Man konnte sie nicht dazu benutzen, jemanden zu töten.


"Sternenreiter" von Jando
Seite 30
Dankbarkeit ist der erste Schritt zur Genesung
Seite 57
Große Menschen sind komisch. Ihr seht nur das, was ihr sehen wollt. Kleine wichtige Dinge verdrängt ihr. Kinder sind vielen Erwachsenen einen Schritt voraus. Sie sehen, fühlen, handeln und sprechen
Oktober 2012

Für ein Ende der Ewigkeit von Roxann Hill Seite 55
" "Sonnenuntergänge haben etwas an sich", erwiderte er. "Sie machen uns die Vergänglichkeit auf wundervolle Weise bewusst und verbinden den Tag mit der Nacht."  "

Langenscheidts Handbuch zum Glück von Florian Langenscheidt Seite 88
" Das Frohsein macht aus Durchschnittlichem Besonderes, lässt einen mit Durchhängern lockerer umgehen und veredelt das Schöne zu Unvergesslichem.  "

Seite 148
" Wessen Liebe lebt, blüht auf durch jede Berührung. Wessen Liebe tot ist, ärgert sich darüber, dass die Klorolle falsch herum hängt.  "

Die Auswerterin von Elk von Lyck Seite 24
" Mit Waffen aus Loventry werden überall auf der Welt Menschen getötet. Nenne Sie so etwas heilig? Was erwarten Sie denn? Dass im Falle eines Krieges Rosenblätter auf die Stadt abgeworfen werden? Oder Teddybären oder Luftballons? "

Schwarzes Schaf von Nigel McCrery Seite 335
" Emma seufzte. "Das macht mich wirklich irre", meinte sie. "Die Vorstellung, dass man tatsächlich die Krankheit von irgendjemandem riechen kann und dass der Geruch sich noch monatelang hält, nachdem derjenige weg ist. das ist einfach . . .  sowas von Harry Potter."  "

November 2012 

" Eine andere Lehrerin streckte den Kopf herein und sah verwundert, dass alle Schulmanieren vergessen waren. Doch dann wurde ihr offenbar klar, dass Lachen etwas Herrliches ist , eine wunderbare Gabe, das Beste auf der Welt, das wir teilen können. "


Dezember 2012

"Dunkle Gewässer" von Joe Landsdale
Seite 162
". . . Das ist lange her. Die Erinnerung an ihn hat mir die Kraft gegeben, aufzustehen und auf's Floß zu gehen, aber ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, die Vergangenheit auszugraben wie einen alten Sarg. Was darin liegt, stinkt vielleicht."

"Doppelkinnbonus" von Nancy Salchow
Seite 103
"Ich bin angekommen. Bei mir selbst - und bei dem, was ich mir selbst für das Leben wünsche. Und plötzlichscheint der Weg, den ich dafür gegangen bin, garnicht mehr so viel mit den verlorenen Pfunden zu tun zu haben."
Seite 70
"Erst jetzt bin ich fähig, Veronikas Bildunterschrift zu lesen. -Idiotensichtung heute Mittag beim Brötchenkauf- So viel zum Thema Trennungschmerz. Der Hüftrollenflüsterer ist scheinbar zum Endlosbeinbeschwörer mutiert."



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Januar 2011


"Der gefrorene Rabbi" von Steve Stern, Seite 47
 ... sie hatte verstanden, was Leben bedeutete: an einen sterbenden Planeten gefesselt zu sein, dem man nur durch verbotene Vergnügen entrinnen konnte.

"Man Down" von Andre Pilz, Seite 113
Ich lebe noch!
Fühlt ihr meinen Herzschlag?
Ich liebe noch.
Ich bin noch lange nicht wie ihr!
Ich lache noch.
Hört ihr mich?
Ich kämpfe noch.
Spürt ihr mich?

"Ohnmachtspiele" von Georg Haderer, Seite 228
Manche Menschen sterben eben länger, als sie leben...

"So unselig schön" von Inge Löhnig, Seite 329
Irgendetwas in ihr hatte sich verändert, verschoben, war an einen anderen Platz gerutscht und saß in ihr wie ein warmer Kern, der Kraft und Ruhe aussandt.      


Februar 2011

"Oksa Pollock -die Unverhoffte- " von Anne Plichota und Cendrine Wolf, Seite 501
"Der Aufenthalt in der Nascentia hat den Beitrag einer Wohltat gebracht, Junge Huldvolle. Der Eindruck der Entspannung ist die Lektüre in eurem Gesicht, und ein Trost in meinem Herzen."
"Das Blut der Lilie" von Jennifer Donnelly, Seite 426
Das Licht, das Sie entzündet haben, wurde ausgelöscht. Die Hoffnung vernichtet. Diese elende Welt dreht sich morgen genauso stumpfsinnig, wie sie heute endet
"gar.aus." von Michael Mehrgardt, Seite 237
Sie wußte, dass sie noch Zeit brauchte, Zeit, die Entscheidung, die sie schon getroffen hatte, an die Oberfläche treten zu lassen, Zeit, Abschied zu nehmen.
"Jeden Tag, jede Stunde" von Natasa Dragnic, Seite 10
... liebe dich nur dich immer nur dich mein ganzes leben lang du bist meine luft mein herzschlag du bist in mir unendlich das meer das ich sehe bist du die fische die ich fange hast du in mein netz gelockt du bist mein tag und meine nacht und der asphalt unter meinen schuhen und die krawatte um meinen hals und die haut an meinem körper und die knochen unter meiner haut und mein boot und mein frühstück und mein wein und meine freunde und der morgenkaffee und meine bilder und meine bilder und meine frau in meinem herzen und meine frau meine frau meine frau...
"Verfahren" von Ludwig Laher, Seite 154
Zum ersten Mal, seit sie denken kann, wagt sie vorsichtig, daran zu glauben, daß auch sie einmal Glück haben könnte. 
"Zirkusschuhe" von Noel Streatfeild, Seite 45
Zum ersten Mal das Meer zu sehen ist für jeden aufregend. Aber wenn man darauf warten muß, bis man elf und zwölfeinhalb Jahre geworden ist, dann trifft es einen wie ein Schlag, der einem den Atem nimmt.

"Urlaub mit Papa" von Dora Heldt, Seite 57
Ich blieb noch einen Moment sitzen. Es fielen keine Sternschnuppen mehr. Für den Anfang waren zwei garnicht schlecht, dachte ich, wer weiß, was alles in diesem Urlaub passieren würde.



März 2011

"Elf  Leben" von Mark Watson, Seite 255
Er weiß, dass Australien Vergangenheit ist und dass diese Menschen für ihn Vergangenheit sind, er kann nicht mehr zurück in sein früheres Leben, aber es braucht ihn auch nicht mehr zu quälen. Es ist einfach, wie es ist.

"Schattenstunde" von Kelley Armstrong, Seite 182
Wenn wir niesen, fliegt unsere Seele durch die Nase ins Freie, und wenn niemand "Gesundheit" sagt, kehrt sie nicht wieder zurück und wir werden krank und sterben.

"Seelennacht" von Kelley Armstrong, Seite 242
Unsere Blicke trafen sich, ich sah in seine Augen und spürte . . .  ich weiß nicht, was ich spürte. Ein seltsam namenloses Etwas, von dem ich nicht einmal hätte sagen können, ob es etwas Gutes oder etwas Unangenehmes war. Ich spürte es in meinem Magen, wo es hüpfte und zappelte, bis ich den Kopf wegdrehte und in den Wald sah.

"Die Landgeherin" von Hans Haid, Seite 145
Schon längst haben sie darauf vergessen, wieder eine Geige zu erwerben, eine Geige zu stimmen und darauf zu spielen. Die letzten Töne und Klänge einer verschwundenen Welt sind verstummt.

"Leise stirbst du nie" von Daniel Annechino, Seite 397
Wenn etwas Wahres an dem Klischee war, dass Gutes aus Bösem erwachsen konnte, dann hatten Samis lebensbedrohliche Torturen einen Weg zum Herzen ihrer Mutter geebnet.
"WestEnd Blues" von Helmut Barz, Seite 102/103
"Meine kleine Katharina hier isst sonst nur Fleisch, das sie selbst geschossen hat", ergänzte Antonio Kurtz mit dem Stolz eines sizilianischen Vaters. Andreas Amendt sah auf: " Wenn das so ist: In der Gerichtsmedizin lägen da noch zwei Drogendealer auf Eis."


April 2011

"Abgehakt" von Kerstin Hamann, Seite 331
Das Leben war ein Geschenk! Und jeden Tag würden sie es als ein solches ansehen und gemeinsam geniessen.

"Das Portal" von Elke Pistor, Seite 57
"Du wirst erst wissen, was du aufgegeben hast, wenn es bereits geschehen ist. Und dann wird es kein Zurück mehr für dich geben."

"Das Portal" von Elke Pistor, Seite 148
"Auch Engel sind manchmal müde."

"Letzter Kirtag" von Herbert Dutzler, Seite 180
Gasperlmeier beschlich das Gefühl, dass sich das Mädchen über ihn lustig machte. "Wir müssten, wegen einer Ermittlung, Ihren wissen, Ihren Namen und wie Sie heißen." Das war gründlich mißglückt.

"Linksaufsteher" von Matthias Sachau, Seite 158
Ich glaube, das Spießigste, was man überhaupt machen kann, ist, darüber nachzudenken, ob etwas spießig ist.

"Sarahs Schlüssel" von Tatiana de Rosnay, Seite 354
Zakhor. Al Tickah.
Erinnere dich. Vergiss nie.

"Sarahs Schlüssel" von Tatiana de Rosnay, Seite 354
Michel. in meinen Träumen kommst du und holst mich zu dir. Du nimmst meine Hand und führst mich fort. Dieses Leben ist zu schwer für mich, um es zu ertragen. Ich sehe den Schlüssel und sehne mich nach dir und nach der Vergangenheit. Nach den unschuldigen, unbeschwerten Jahren vor dem Krieg. Ich weiß jetzt, dass meine Narben nie verheilen werden. Ich hoffe, mein Sohn wird mir vergeben. Er wird es nie erfahren. Niemand wird es je erfahren.

"Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye, Seite 11
Die Zeit spielt keine Rolle. Ich war jung und wußte nichts von unserer Zeit. Es hatte in unserem Dorf nie eine andere Zeit gegeben. In Hemmersmoor ging sie nicht mutig voran. Sie hinkte ein wenig. . . 

"Unter allen Beeten ist Ruh" von Auerbach & Keller, Seite 237
". . . jeder, der mit Schmutz-Lutz seine Zeit verbringt, hat hinterher Dreckflecken im Hirn -  und det behindert det Denkvermöjen."

"Unter allen Beeten ist Ruh" von Auerbach & Keller, Seite 272
"Ihr Jungen handelt und redet aus eurer Kraft heraus und ohne das Wissen unendlicher Schmerzen, sagt meine Großmutter immer . . ."

"Rauhe Sonnseite" von Franz Josef Kofler, Seite 165
Das schönste, so weiß ich es heute, ist immer das Geheimnisvolle und Wunderbare, keine Wirklichkeit reicht an sie heran.


Mai 2011

"Ohne. Ende. Leben." von Libba Bray, Seite 125
Das Bild. Der Engel. Im Blick. Schau. Flügel. Bewegen sich. Schweben. Wie Schnee. Der fällt.

"Ohne. Ende. Leben." von Libba Bray, Seite 548
Leben heißt lieben. Lieben heißt Leben.

"Ohne. Ende. Leben" von Libba Bray, Seite 402
Wir haben es geschafft. Jedes Fitzelchen meines Körpers fühlt sich lebendig. ich kann es nicht ändern. Siegefreudig hämmere ich aufs Lenkrad ein. Es war der Wahnsinn. Einfach verrückt. Und total affengeil. Schließlich macht der Mitte-Typ seinen Mund auf: Alter mit dir möcht' ich 'ne Party feiern.
"Engelspfade" von Alice Peterson, Seite 34
Ich möchte so schnell rennen können wie das kleine Mädchen und jedem sagen, er solle seine Freiheit niemals für selbstverständlich halten. Gehen zu können ist ein Geschenk, das man feiern sollte.

"Engelspfade" von Alice Peterson, Seite 134

. . . "du mußt dir eine dicke Haut anlegen wie ein Rhinozeros." Meine war noch immer dünn wie Frischhaltefolie.

"Engelspfade" von Alice Peterson, Seite 258
Nicht die Zeit, die man lebt, ist entscheidend, sondern wie diese Zeit verläuft.
"Wunschgeflüster" von Melina Gerosa Bellows, Seite 292
Mädchen, in dir brennt ein helles Licht, du mußt nur dafür sorgen, dass es endlich herauskommen kann! Hör auf dir selbst im Weg zu stehen. Nutze dein dir gottgegebenes Potenzial und leuchte!


 Juni 2011

"Scherbenmond" von Bettina Belitz, Seite 179
. . . es gibt keinen besseren, geschützteren Platz auf der Welt als Papas kühle und trotzdem so warme, starke Brust . . .

"Scherbenmond" von Bettina Belitz, Seite 239
Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. . . denn wer liebt, kehrt zurück.

"Die Tribute von Panem -flammender Zorn-" von Suzanne Collins, Seite 11
Manche Wege muß man allein gehen.

"Die Tribute von Panem -flammender Zorn-" von Suzanne Collins, Seite 423
Wir versiegeln die Seiten mit Tränen und dem Versprechen, gut zu leben, damit ihr Tod nicht vergeblich war.

"Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies, Seite 8
Statt etwas zu sagen, küsste er sie nun, sie küssten sich lang und leidenschaftlich, und für einige Minuten kam es Zbigniew so vor, als ob dieses der Moment reinen Glücks war, der Moment, den jeder Mensch nur ein einziges mal im Leben erlebt, ein Moment, der niemals wiederkehren würde.

"Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies, Seite 343/344
"Wer glaubt, den Schlüssel zum Leben in Büchern zu finden, der wird nie ein erfülltes Leben führen." klangen ihre Worte in seinem Ohr.

"Ein Winter mit Baudelaire" von Harold Cobert, Seite 135
Weil heute so ist wie gestern und morgen so wie heute.

"Ein Winter mit Baudelaire" von Harold Cobert, Seite 140
Alles geht weiter und beginnt unaufhörlich wieder von vorn, anders und doch vollkommen gleich. Betteln. Schlafen. Sich waschen. Das Datum auf der Zeitung. Notdurft verrichten. Essen. Trinken. Schlafen. Sauber bleiben. An Claire denken. Nicht verrecken . . . Zukunft und Vergangenheit zerfallen, dem Tode geweiht in einer Gegenwart, die kein Ende hat.


Juli 2011

"Alle Jahre schon wieder" von Axel Hacke, Seite 70
Im übrigen, was Rabatt angeht: Heute haben sicher auch Christbaumhändler Bonusprogramme oder Memberchip- Reward- Systeme, bei denen man nach Zwanzig Jahren treuen Kaufs eine Tanne gratis erhält, jedoch nur, wenn sie nachts zwischen drei und vier Uhr online bestellt wurde. Und nicht zwischen 30. Oktober und 6. Januar.

"Alle Jahre schon wieder" von Axel Hacke, Seite 75
Advent, Advent,
Ein Schnäpschen in der Kelle brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht die Christel in der Tür.

"Der Engel von Harlem" von Kuwana Haulsey, Seite 25
Die Wahrheit erzählt lebhafte Geschichten, die im Munde der Zeit fortbestehen.

"Der Engel von Harlem" von Kuwana Haulsey, Seite 268
Dein Leben kannst nur du selbst für dich leben.

"Der Engel von Harlem" von Kuwana Haulsey, Seite 276
Du mußt jemand werden, der du nie zuvor gewesen bist, um Dinge tun zu können, die du noch nie zuvor getan hast.

"Der Engel von Harlem" von Kuwana Haulsey, Seite 394
. . .  wichtig war vielmehr, den Mut zu haben, selbst das Wunder zu sein.

"Drachenspiele" von Jan-Philipp Sendker,, Seite 137
Wenn zwei Menschen einen ähnlichen Humor haben, steht das Haus der Freundschaft auf einem guten Fundament.

"Drachenspiele" von Jan-Philipp Sendker, Seite 226
Wer die Menschen kennt, der ist klug,
wer sich selbst kennt, ist erleuchtet,
wer andere Menschen besiegt, hat Gewalt,
wer sich selbst besiegt, der ist stark.
= Lao Tse =

"Die Chirurgin" von Tess Gerritsen, Seite 189
Die intimste Erfahrung, die zwei Menschen miteinander teilen können, ist weder Liebe noch Lust, sondern Schmerz.

August 2011


"Gottes leere Hand" von Marianne Efinger, Seite 29
Gott ist nicht mehr als ein Begriff, der sich auflöst, sobald man versucht, seine Bedeutung zu erfassen.

"Gottes leere Hand" von Marianne Efinger, Seite 31
Ein Krankenhaus ist so organisiert, dass es am besten funktioniert, wenn keine Patienten darin liegen.

"Gottes leere Hand" von Marianne Efinger, Seite 203
Aber wenn ein junger Mensch keine Wurzeln bekommt, dann ist er wie ein Blatt im Wind, es treibt ihn mal hierhin und mal dorthin.

"Chill mal, Frau Freitag" von Frau Freitag, Seite 235
Heute Kinder wird's was geben...
heute werdet ihr euch freu'n.
Welch ein Toben, welch ein Beben
wird in euren Häusern sein.
Achtzehn Wochen nichts gemacht-
heissa heute ist Zeugnistag.

"Chill mal, Frau Freitag" von Frau Freitag
Ich arbeite gerne bis 67.Ach, laßt mich ruhig bis 77 arbeiten. Die Schüler werden sich freuen: "Wir haben gleich wieder bei Oma, die sieht nicht mehr so gut. Wenn wir uns hinten hinsetzen, können wir Karten spielen."

"Das verbotene Eden" von Thomas Thiemeyer, Seite 132
Bücher waren ein rundum verzichtbares Luxusgut.

"Das verbotene Eden" von Thomas Thiemeyer, Seite 460
Mordra hatte recht. Es lag etwas in der Luft. Etwas Einzigartiges. Ein Wind der Veränderung.
September 2011

"Für immer tot" von Bernhard Aichner, Seite 59
Max steht auf, er sieht, wie sie ihre Finger an das Glas presst, wie ihre Finger laut schreien, nach den Fingern auf der anderen Seite.


"Der letzte Schattenschnitzer" von Christian von Aster, Seite 302
Die Welt versank einfach schweigend in den Schatten, die sich in die Körper der Menschen schlichen, die Seelen der Neugeborenen beiseitedrängten und mit schwarzen Augen in eine Welt hinausstarrten, die niemals wieder die alte sein würde.


"Der letzte Schattenschnitzer" von Christian von Aster, Seite 312
Was war Rache, was der Sieg, verglichen mit wahrhaftiger Vergebung?


"Der letzte Schattenschnitzer" von Christian von Aster, Seite 312
Staub seid ihr.
Schatten sind wir.


Oktober 2011

"Eine Frau bei 1000°" von Hallgrimur Helgason
Seite 8
Männer mögen für gewisse Dinge ganz brauchbar sein- schlagfertig sind sie nicht.

Seite 35

Wer sein Kind verliert, verliert seinen Verstand.

Seite 62

Niemand erinnert sich an das, was selbstverständlich ist, dabei ist das das Beste von allem.

Seite 91
Wir sind so unglaublich dumm solange wir sind, und sind nur ein winziges bisschen klüger, wenn wir gewesen sind.


"Jemand anders" von Franz Kabelka
Seite 90
Man weiß nie, welche Antwort man bekommt, wenn man zuviel fragt.

Seite 115
Du bist das, was du liest . . . und deshalb verantwortlich für alles, was du liest. Das Lesegewissen - es will geschult und gebildet werden. Also wähle, aber wähle gut.

"Weiß ich, wann es Liebe ist" von Audur Ava Òlafsdòtter
Seite 152
Die Schönheit wohnt in der Seele dessen, der sieht.

Seite 286
Wenn das Leben allein aus Vernunft bestehen würde, würde einem die Liebe entgehen . . .


November 2011

"Das Amulett der Zauberin" von Patricia Coughlin, Seite 366
Er schmeckte nach Wein und süßem, dunklen Verlangen, und er roch wie die Nacht, wie Mitternachtsgeheimnisse, wie der furchtlose Wind, der alles reinigt und einen neuen Tag möglich macht.


Dezember 2011

"Die irische Meerjungfrau" von Carolin Römer, Seite 91
Er fand, dass das ganze Firmament aussah wie ein himmlischer Schnittmusterbogen, eine geheime Anleitung zum Glücklichsein aus Gottes eigener Werkstatt.


"Die irische Meerjungfrau" von Carolin Römer, Seite 105
Wieder ein Blick aus diesen grünen Augen, der ihm ein unheimliches Kribbeln über den Rücken jagte. Das Grün eines schattigen Teiches in einem verwunschenen Wald, jenes unergründliche Grün, das wahrscheinlich so manchen Märchenprinzen in die Tiefe gezogen hatte.
aus ihrem Herzen heraus. 

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